Wenn Erdbeeren denken könnten: Würden sie sich, wenn sie nach der Ernte ein paar Tage faul rumgelegen haben, einfrieren lassen, um in einer fernen Zukunft für immer existieren zu können?
In einem guten Zukunftsfilm (der erst noch gedreht werden muss) bestimmt.
Zusammen mit all dem anderen Tiefkühlobst und seinen Gemüsekumpels, den grünen Bohnen, den Karotten, dem leicht lädierten (weil bereits zu Röschen zerpflückten) Blumenkohl, ein paar hellsichtigen Hummern, die ihr alternatives Kochtopfschicksal geahnt haben, und den Törtchen, denen ihre Vorherbestimmung als Dessert widerstrebt, würden die Erdbeeren ein Kryoniklabor gründen, sich in flüssigem Stickstoff ertränken und darauf warten, dass sie eines fernen Tages aufgetaut werden. Und dieses Labor, es würde so aussehen:

Wobei das natürlich der Stoff ist, aus dem Alpträume sind: dass auch nur im Entferntesten die Möglichkeit besteht, der zum Filet verarbeitete Lachs könne, mit Spinat ummantelt und in einer zu Fischform gekneteten Blätterteighülle verbacken, irgendwann wieder auferstehen und die Menschheit wegen ihrer Tiefkühlverbrechen heimsuchen.











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