Heute lernen wir gemeinsam eine neue Sprache: Edekanisch.
Als Gastdozent stellt sich freundlicherweise der bekannte Comedian Kaya Yanar zur Verfügung. Los geht’s mit den unterschiedlichen Zeitformen. In der ersten Lektion, die derzeit mehrmals täglich von den großen TV-Sendern wiederholt wird (merkwürdigerweise in den Werbepausen), geht’s los mit:
Präsens (“Isch kauf Edeka”)
Schieberbemützt steht Yanar mit vollgeladenem Einkaufswagen im Supermarkt, trifft einen Freund und sagt: “Isch kauf Edeka.” Der Freund korrigiert: “Du meinst: bei Edeka!” Da kommt ein Supermarktmitarbeiter aus der Snackabteilung geschossen, begrüßt den Comedian als regelmäßigen Kunden und gibt ihm recht: “Hallo Kaya, kaufst du wieder Edeka?” Anschließend mischt sich eine geheimnisvolle Stimme aus dem Off ein und behauptet: “Wir lieben Lebensmittel. Deshalb machen wir alles, was uns besonders am Herzen liegt, selbst. Und das schon seit 100 Jahren.”

Glücklicherweise bezieht sich das nicht aufs Haltbarkeitsdatum der verkauften Artikel, sondern ist als genereller Hinweis darauf zu verstehen, dass Edeka nicht nur der Laden heißt, in dem eingekauft werden kann, sondern auch das Eigenmarken-Sortiment, das inzwischen ziemlich viel Platz im Regal braucht.
Das mit den 100 Jahren trifft sich aber gut, denn damit sind wir schon beim zweiten Tempus.











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