Das Supermarktblog testet, welches Online-Supermarkt-Konzept die Nase vorn hat: Rewes Abholservice oder Kaiser’s Bringdienst. Im ersten Teil stand schon, wie die Lieferung geklappt hat, im zweiten Teil alles zum umständlichen Bestellprozess. Und gleich folgt das Fazit. Vorher kommen aber noch …
IV. Die Preise
Kaum ist die “Bringmeister”-Lieferung da, steht der nervige Kunde schon zum Preisvergleich in der nächsten Kaiser’s-Filiale und macht eine unschöne Entdeckung: Er hat für seinen Online-Einkauf ganz schön draufgezahlt. Fast alle bestellten Produkte sind in der Filiale günstiger – kurioserweise mit Ausnahme des frischen Gemüses. Meistens beträgt der Unterschied zum Ladenpreis zehn Cent. Bei Pudding, Toilettenpapier, Nutella und Abfallsäcken fällt der Aufschlag noch höher aus – jeweils bis zu 30 Cent. Das heißt: Wer bei Kaiser’s Lebensmittel im Netz bestellt, zahlt nicht nur für Kommissionierung und Lieferung (zur Erinnerung: immerhin schon mit bis zu 6 Euro), sondern auch für jedes weitere Produkt nochmal drauf. Der Kasten Mineralwasser ist im Laden im Angebot: 4,79 Euro statt 7,19 Euro online. Einen Hinweis auf die 2,40 Euro Preisunterschied gibt es im Netz nicht. Wer sich darüber nicht ärgert, der ruht schon sehr in sich selbst.

Ich hab bei den “Bringmeistern” auf Facebook nachgefragt, wie das sein kann, und folgende Antwort bekommen:
“Hi Peer, wir orientieren uns an den Filialpreisen. Genau wie die Preise von Filiale zu Filiale schwanken, bepreisen auch wir unsere Artikel unterschiedlich. Es kann also vorkommen, dass einige Produkte teurer sind als in deiner Filiale, aber genauso auch, dass einige Produkte günstiger sind. Wir hoffen, dass wir dir mit unserem Angebot einen tollen Service bieten können und freuen uns, dass du unser Kunde bist. Viele Grüße, Cindy”
(Hi Cindy, in meiner Bestellung war leider kein einziges Produkt günstiger als im Laden.) Über die Beschwerde direkt auf bringmeister.de kommt von “Frau Tömek” (genau so steht’s drunter) diese Antwort:










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