Rewes Lieferservice streicht sein „Preise wie im Markt“-Versprechen

Rewes Lieferservice streicht sein „Preise wie im Markt“-Versprechen

Inhalt:

Bei seinem Online-Lieferservice verzichtet Rewe auf die Niedrigpreisangebote aus dem Wochenprospekt. Und wirbt deshalb jetzt nicht mehr damit, dieselben Preise wie im Markt zu verlangen.

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Rewe verzichtet bei seinem Lebensmittel-Lieferservice seit Beginn des Jahres auf das Versprechen, dass Kunden bei Online-Bestellungen dasselbe wie im Laden bezahlen („Preise wie im Markt“).

Im Dezember hat Leserin Andrea B. hier im Blog kommentiert, weil sie sich bei ihrer Bestellung über einen erheblichen Unterschied zum Ladenpreis gewundert hatte. Zwei Kisten Cola kosteten geliefert fast acht Euro mehr, obwohl sie laut Wochenprospekt im Angebot waren (Getränke-Sperrgutaufschlag nicht mitgerechnet). Der Kundenservice versuchte das damit zu erklären, dass die Lieferung aus einem der Lager kam, die Rewe inzwischen zur Warenkommissionierung an einigen Standorten in Betrieb genommen hat – und eben nicht aus einem Markt. Inzwischen hat man offensichtlich gemerkt, dass solche Erklärungen alles andere als zufriedenstellend sind.

Rewe-Sprecher Thomas Bonrath erklärt dazu:

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„Einige Knaller-Angebotspreise aus dem wöchentlichen Rewe-Handzettel wurden vom Rewe Lieferservice nicht übernommen beziehungsweise nicht mitangeboten. Im Sinne einer konsistenten und transparenten Kommunikationsstrategie verzichtet Rewe Lieferservice deshalb auf den Slogan ‚Preise wie im Markt‘ in der Kommunikation beziehungsweise Werbung.“

Auf der Website taucht die Formulierung nicht mehr auf, auch von den Lieferwagen wird sie gestrichen (oben auf dem Werbefoto ist sie noch zu sehen).

Das ist auch deshalb interessant, weil es sich bei dem Versprechen bislang um ein gutes Argument für Neukunden handelte, den Service mal zu testen – weil sie darauf vertrauen konnten, nicht heimlich einen Aufschlag zu bezahlen, wenn sie ihre Einkäufe nicht selbst erledigen. Offensichtlich lohnen sich die Niedrigpreisangebote aus dem Wochenprospekt aber nur, um die Leute damit zu sich in den Laden (und vor allem: weg von der Konkurrenz) zu locken – und nicht bei Online-Kunden, die den Lieferservice auch ohne Lockpreise noch nutzen würden. Bei den Online-Bestelldiensten hält sich auch die Konkurrenz noch in Grenzen.

Ob Rewe nach dem Wegfall des Versprechens im Lieferservice generell zu anderen Preisen verkauft als in den Märkten (bei denen es ja auch keine Einheitspreise gibt), wird sich in den kommenden Monaten erweisen. Derzeit erklärt Rewe auf Anfrage:

„Das Gros der Preise ist mit denen im Supermarkt identisch.“

Konkurrent Bringmeister.de wirbt unterdessen (und anders als früher) mit einer „Preis-Garantie“ und verspricht, Geld zurückzuerstatten, falls Kunden Differenzen zum Filialpreis auffallen. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: Für Aktions- und Sonderpreise gilt das generell nicht.

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Mit Dank an Supermarktblog-Leserin Andrea B.!

Foto: Rewe

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48 Kommentare
  • Hm. Damit entfällt für mich ein wichtiger Grund, den Lieferservice „nur aus Faulheit“ auch weiterhin zu nutzen. Das nicht alle ja!-Produkte lieferbar sind fand ich schon doof – aber so ohne Angebots-/Marktpreise…

    Vielleicht noch als Partyaustatter oder Notnagel bei Krankheit nutzbar (zumindest für mich).

    • Ich kenn mich da nicht so aus, sind denn die „Knallerangebotspreise“ dasselbe wie reguläre Angebotspreise?

    • Ich kenne auch nur die normalen Angebote im Wochenprospekt. Und die dachte ich, wären jetzt gemeint gewesen.

      (Die haben manchmal schon „gute“ Preise. Zum Beispiel diese „1€ Wochen“. Wo bestimmte Markensachen nur 1€ kosten. Aber so richtige „Knaller“? Nää. IMO nicht.)

  • Ich glaube auch, dass Rewe sich damit selbst ins Knie schießt. Ich nutze den Lieferservice gerne und regelmäßig, aber wenn ich feststelle, dass ich für einen Artikel dort mehr bezahle als im gleichen Zeitraum im Laden – und das schließt nun mal die Angebotspreise mit ein – fühle ich mich behumst. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob die Rewe die gleichen Preise wie im Laden bewirbt oder nicht – ich setze das eigentlich als selbstverständlich voraus, alles andere ist aus meiner Sicht Abzocke. Damit ist aber ein Vertrauensverlust gegenüber Rewe verbunden.

    • Ich könnte mir vorstellen, dass das ein ziemlicher Stolperstein für Lieferservices in Deutschland wird. Die Angebotsartikel sind ja nur im Angebot, damit sich die Leute entscheiden, ihren Einkauf bei Rewe (im Laden) zu erledigen. Ähnlich wie ja!-Artikel bloß eine Einladung an Discount-Kunden ist, nicht in den Discount zu gehen. Online ist der Discount aber kein Thema und die Händler wollen ungern Marge verschenken, weil der Aufbau des Lieferdienstes schon genug kostet. Dafür riskiert Rewe dann, dass sich Kunden ärgern. Hm. Spannend. Und schade, dass Rewe generell wenig dazu kommuniziert, weil das die Prozesse und Zwänge verständlicher werden ließe.

    • Wenn die Supermarkt-Bringdienste aber tatsächlich glauben, dass ich ggf. mehr als im gleichnamigen Ladengeschäft zahle, Service + Liefergebühren hinnehme und dann keine Angebotspreis bekomme, haben Sie sich geschnitten. Und daß werden vermutlich viele so sehen.

      Das sich das Angebot trägt wenn ausschließlich darauf angewiesene es nutzen und nicht auch so preissensiblere Faulpelze wie ich, wird auch nicht der Fall sein.

      (Und es passt auch nicht so richtig. Ständig gab und gibt es Gutscheine für den Lieferservice (Xing Premium, Newsletter, Conrad-Adventskalender,…). Und dann rechnen sich angeblich Angebote nicht? Glaub ich nicht.)

  • Das scheint mir eine selbst verursachte Zwickmühle zu sein. Ich bin ja prinzipiell kein Schnäppchenjäger, ich gehe auch nicht extra zu Rewe oder anderswo hin, weil dort gerade ein beliebiger Artikel billiger ist. Ich lasse mich manchmal durch einen Angebotspreis verleiten, einen Artikel mitzunehmen (oder zu bestellen), den ich zum regulären Preis nicht gekauft hätte. Aber generell ist für mich das normale Preisniveau entscheidend.

    Rewe hat es ja mal eine ganze Zeit lang mit Dauerniedrigpreisen anstelle von wöchentlich wechselnden Sonderangeboten versucht, und das ist mir deutlich sympathischer, zumal ja naheliegt, dass die „Knüllerpreise“ in den restlichen Wochen des Jahres durch höhere Preise als notwendig refinanziert werden und man als Kunde, der dort das ganze Jahr hindurch dieselben Sachen kauft, unterm Strich mehr bezahlt.

    Wenn aber schon mit Sonderangeboten gearbeitet wird, dann müssen die nach meinem Empfinden auch für die Lieferkunden gelten, sonst fühle ich mich als Lieferkunde ungerecht benachteiligt. Die Kosten für den Aufbau des Lieferservice gehören in den Lieferkostenzuschlag, den bin ich ja auch bereit zu zahlen, genau so wie den Getränkekastenzuschlag, weil das für mich dem Grunde nach nachvollziehbare und transparent ausgewiesene Mehrkosten sind. Vom Ladenpreis abweichende Artikelpreise sind aber intransparente, versteckte Preiserhöhungen, mit denen ich gegenüber dem Ladenkunden zusätzlich gemolken werden soll, und dagegen bin ich allergisch.

  • Das ist mal wieder eine perfekte Illustration der Tatsache, dass zum einen das Thema selbst von REWE noch immer nicht ernst genug genommen wird und zum anderen der harte Preiskampf im deutschen Lebensmittelmarkt es den Händlern schwer macht, Dienste mit Zusatzkosten zu den Konditionen des stationären Handels anzubieten.

    So sehr man letzteres verstehen kann: Solange man sich als Kunde nicht sicher sein kann, dass man beim Online-Einkauf nicht draufzahlt, wird sich dieser Kanal bei der Masse der Käufer nicht durchsetzen. Dafür kaufen die deutschen Verbraucher viel zu preisorientiert.

    Ob es eine vertretbare Variante ist, Sonderangebote von einem solchen Versprechen auszunehmen, ist eine andere Frage (bei den französischen Drive-In-Märkten ist das durchaus gang und gäbe) – grundsätzlich halte ich es auf jeden Fall für den falschen Weg, die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen und den Slogan einfach zu streichen, da dies gedanklich den Weg frei macht für eine diversifizierte Preispolitik auf den verschiedenen Kanälen. Und sei es nur in den Köpfen der Kunden, das reicht ja schon…

  • Es gibt ja noch Algel.de. crowdsourced. Wir wachsen. Und dass die O-Preise nicht haltbar sind war uns von Anfang an klar. Siehe webvan. Das ist nichts anderes. Zu hohe burning rate…

    • Dieser Ansatz ist IMHO eh die Zukunft, solange es einen Arbeitskräfteüberschuss gibt, kann eh keiner gegen Selbstausbeutung a la Uber bestehen.

      Transportkapazitäten gibt es genug, hier müssten Rewe und Co ansetzten

  • Mehrkosten für Lieferung sind OK, dann müssen die Preise aber denen im Laden entsprechen.

    Alternativ dazu: Endlich mal flächendeckend den „Bestellen, bezahlen und abholen“ Drive-Through-Service einführen!

  • Vorab: Ich nutze den Lieferservice bisher nicht, aber verfolge hier gespannt die Entwicklung.

    Vielleicht habe ich deshalb etwas noch nicht verstanden, aber mir erschließt sich die Erklärung nicht: „Der Kundenservice versuchte das damit zu erklären, dass die Lieferung aus einem der Lager kam, die Rewe inzwischen zur Warenkommissionierung an einigen Standorten in Betrieb genommen hat – und eben nicht aus einem Markt.“ – Werden denn die Preise nicht vorher online bekannt gegeben? Müßten nicht die Onlinepreise deshalb gleich sein, egal, woher die Ware kommt?

    Ich kann verstehen, wenn man die Angebotspreise generell online nicht anbietet (auch wenn mich das als Kunde nicht gerade überzeugen würde), aber diese Unterscheidung – Lieferung aus dem Markt = Preis aus dem Angebot, Lieferung aus der Warenkommissionierung = Normalpreis finde ich extrem seltsam.

    • Nein, man wählt vor dem Bestellen erst eine Lieferregion aus. Die Preise können sich also (theoretisch) von Region zu Region unterscheiden. Die Kundenservice-Erklärung klingt für mich auch eher nach Notlösung. Die ist jetzt ja eh nicht mehr von Nöten.

    • „von Region zu Region“ – daß die Preise in Flensburg eventuell anders sind als in München, leuchtet mir ja ein, aber es geht doch bei der Aussage meines Verständnisses nach um die gleiche Stadt, oder? Und da bleibt dann weiterhin die Frage: Spiele ich Roulette, wenn ich bestelle, weil ich nicht weiß, ob der Lieferservice bei mir vom Laden oder von einer Warenkommissionierung beliefert wird? Oder wird jetzt künftig automatisch IMMER der höhere Preis abgerechnet, weil man nicht mehr mit dem Ladenpreis wirbt?

    • Wie gesagt: Das ist ja jetzt durch das weggefallene Versprechen eh nicht (mehr) relevant. Und es ist ja auch nicht so, dass die Rewe-Läden allesamt einheitliche Preise hätten. Im City-Markt kostet mal was mehr, wenn die Konkurrenz im Umkreis groß ist, wird auch mal was billiger sein. Jeder Einkauf ist „Roulette“. Es sei denn, Sie prägen sich sämtliche Preise unterschiedlicher Läden genauestens ein.

    • …und ich habe gedacht, unter „Preise wie im Markt“ mein(t)en die tatsächlich die Preise des unmittelbar nächstgelegenen und nicht irgendeines Rewe-Marktes in der Region. Sorry, war wohl ziemlich naiv.

    • Ich denke, das war auch so: Preise wie im Markt, aus dem geliefert wurde. Wenn aus einem Lager geliefert wird, hat das ja für den Konsumenten keinen nachprüfbaren Vor-Ort-Preis.
      (Das Versprechen auf irgendeinen Markt seiner Wahl zu beziehen, ist aber, mit Verlaub, auch etwas unrealistisch – dann hätte das Versprechen ja lauten müssen: Preise wie im günstigsten Markt in Ihrer Nähe.)

  • Also grundsätzlich ist das Streichen falscher Aussagen zu begrüßen. Ich finde es zumindest transparenter ein solches Versprechen zu streichen anstatt es dadurch zu umgehen, dass man mit einem Sternchen (oder nur in kleiner grauer Schrift unter der Garantie) darauf verweist, dass Angebotspreise doch ausgenommen sind. Insofern gefällt mir das Vorgehen REWEs doch recht gut. Für mich bleibt es allerdings dabei, dass ich gar nicht die Notwendigkeit habe, mir Lebensmittel liefern zu lassen (wohne aber auch eingekesselt zwischen fünf REWEs, von denen alle mindestens einer 21:00 Uhr, drei bis 22:00, einer bis 24:00 Uhr und einer am Sonntag geöffnet hat), insofern ändert sich für mich auch nichts (in anderen Ecken der Republik wohl sinnvoller).

  • Könnte auch damit zusammenhängen, dass sie die Preise wieder je nach Markt differenzieren wollen. Das mit den „Preisen wie im Markt“ setzt ja voraus, dass die Märkte alle den selben Preis haben, was momentan so zu sein scheint. Toom war früher zumindest bei den Angeboten teils billiger. Wobei zumindest auch Edeka Südbayern die Marktkauf-Angebote inzwischen fast vollständig an die anderen Märkte angeglichen hat.

    Die Frage ist eh, wie Rewe das bei den Selbstständigen macht. Da können sie ja kaum eine vollständige Preisbindung durchsetzen, ohne dass das Bundeskartellamt einen Aufstand macht. Wohl aus dem Grund ist Edeka der letzte verbliebene Laden, der nicht mit dem Normalpreis bzw. der prozentualen Senkung wirbt (außer bei Gut&Günstig, die früher auch nicht überall den selben Preis gehabt haben). Bei genauerer Betrachtung steht im hiesigen Prospekt der einzige Münchner Pre-Big-Bang-Rewe (City) nicht im Kleingedruckten, die neueren selbstständigen Rewes aber schon

    Tengelmann hats da einfacher, weil die (noch) die totale Kontrolle über alle Preise haben. Außerdem ist bei deren Preisen der Aufschlag eh schon inklusiv (wobei die Wochenendangebote neuerdings manchmal wirklich günstig sind).

  • (Vermeintliche) Einkaufs-Innovation ist eben nicht alles, am Ende machen diese Lieferservice eben nur Sinn für Leute die körperlich eingeschränkt sind.

    Diese Personengruppe dürfte auch am ehsten bereit sein für die Zusatzleistung Lieferung zu zahlen und hat in der Regel wohl auch die Zeit, sich den Einkauf online zusammenzuklicken.

    Klein-Kommissionierung und Lieferung ist einfach (zu) teuer, zeigen auch die aktuellen Zahlen von „Emmas Enkel“

    Ausserdem macht es keinen Sinn für etablierte Ketten, Leute durch Preisdumping vom profitableren und mehr Umsatz bringenden Marktbesuch abzuhalten.

    Die Rewe Manager handeln hier also absolut richtig, jetzt werden sie bald wissen wie gross die „reale Nachfrage“ tatsächlich ist.

    • das entspricht nicht ganz den bisherigen, allerdings noch begrenzten, erfahrungen von Algel.de , welche sicher nicht repräsentativ sind. wir konnten bisher doch sehr unterschiedliche zielgruppen als unsere kundinnen und kunden identifizieren. die DINKS (double income, no kinds) sind darin ebenso vertreten, wie die „Gutbetuchten (welche von Selbstausbeutern?? bedient werden) und dazu jede Menge „Silversurfer“, also Omis und Opis, welche in der Tat sehr froh sind, dass man ihnen die Tüten bis vor die Haustüre schleppt.

  • Ich habe den Lieferservice hier und da mal genutzt, hätte mich immer geärgert, das einige Angebote aus dem Rewe Center Prospekt nicht zur Auswahl standen. Wenn jetzt auch noch Preise wie im Markt wegfallen, lohnt es sich für mich nicht mehr. Aber ich bin gespannt wie sich das Geschäftsfeld in Zukunft entwickelt oder ob der Lieferservice irgendwann auch noch ein eigenes Prospekt gibt. Ich lasse mich überraschen.

  • Ich will mich in die Reihe derer einreihen, die meinen, dass Rewe sich damit keinen Gefallen tut. Ich kann die Argumentation auch nur begrenzt verstehen: Klar, man will mit den Angeboten Leute in die Läde locken, die dann auch noch etwas anderes kaufen. Aber ist das online nicht genau so? Durch den recht hohen Mindesteinkaufswert von 40 Euro (den ich im Laden eigentlich so gut wie nie erreiche) wird man im Normalfall doch auch Angebote kaufen, die nicht im Handzettel stehen. Ich sehe daher aus Rewe-Sicht das Problem nicht so richtig.
    Auch ich bin einer derjenigen, die eher aus einer Mischung aus Faulheit und Experimentierfreudigkeit online bestellen – und nicht aus echter Notwendigkeit heraus. Ich bin dafür nicht bereit, für die Produkte mehr Geld zu zahlen als im Markt. Die Liefergebühr ist in Ordnung – ich bin aber der Meinung, damit sollte die „Mehrleistung“ dann aber auch abgegolten sein. Alles andere stößt bei mir nicht auf Akzeptanz und ich denke, auch bei vielen anderen nicht. Ich denke, so macht sich Rewe seine bisherigen Bemühungen zum Großteil wieder zunichte. Erst macht man Werbung, schmeißt mit 10€-Gutscheinen um sich, schafft Lieferwagen sowie Personal an – und wenn man dann eine gewisse Kundenanzahl erreicht hat, nimmt man es in Kauf, sie durch solche „Aktionen“ wieder zu reduzieren. Der Schuss kann nach hinten losgehen…
    Mir persönlich macht es auch viel zu viel Spaß, Angebotszettel durchzublättern und dann was zu finden. Dann will ich es für den Preis natürlich auch kaufen können… 😉

  • @Nils: Das sehen wir auch so. Gerade hat shopwings zum Jahreswechsel die Preisaufschläge (angeblich) auch abgeschafft (in den FAQ steht naemlich: „Um unsere günstigen Liefergebühren nachhaltig anbieten zu können, kann es vereinzelt vorkommen, dass ausgewählte Produkte einen Gewichtszuschlag im Produktpreis enthalten haben.“) – Instacart das grosse Vorbild in USA schlägt dolle zu. Wir von Algel.de haben von Beginn vollständig darauf verzichtet, da wir die Preissensibilität der Vebraucher in D kennen (uns ginge es ja nicht anders). Die Rolle rückwärts bei REWE lässt sich nur mit Kostengründen begründen. Wirklich rechnen wird sich ein derartiger hardware basierter Service jedoch sicher nie.

    • Wir haben jetzt alle zur Kenntnis genommen, dass es Ihr Unternehmen gibt. Ich würde Sie bitten, die werbenden Kommentare nun einzustellen.

  • Als ich 2010/11 meinen Handelsfachwirt gemacht habe wurden wir in Handelsmarketing in Gruppen aufgeteilt und haben verschiedene Projekte durchgeplant. Meine Gruppe plante einen Lebensmittellieferdienst (LMLD). Wir haben u.a. in einer niederbayrischen Stadt (über 50.000 Einwohner) am Stadtplatz eine Umfrage (mit persönlich ausgefüllten Fragebogen) gemacht um die Bereitschaft der Menschen auszuloten für LMLDs Geld zu bezahlen. Die Möglichkeiten waren u.a. festgelegte Lieferkosten, z.b. 5€/Lieferung oder anteilige Lieferkosten, z.B. 2% vom Lieferwert. Im Durschnitt waren die Leute nicht bereit mehr als 5€ pro Lieferung zu bezahlen. Die Ware mußte (natürlich) nicht nur bis zur Tür, sondern in die Wohnung transportiert werden und mindestens 4 Liefertermine pro Tag mußten zur Verfügung stehen. Zwei der Liefertermine mußten ab 18 Uhr liegen, damit auch Berufstätige die Ware annehmen konnten.
    Ich bezweifle stark das sich unter solchen Umständen ein Lieferdienst kostendeckend betreiben läßt. Evtl. indem man die eigentliche Auslieferung auf Selbstständige Lohnfahrer (a la Über Fahrdienst) auslagert.

  • Mich würde mal interessieren wie die Kommentatoren hier ihre eigene Einkaufsleistung bei REWE bewerten. Bei einem 50€ Einkauf, sind wahrscheinlich 5-10€ der Produkte sog. Angebotsprodukte, die mit 10-30% Discount angeboten werden. Das sind sehr pauschale Annahmen, aber in dieser Rechnung hätte der Kunde im Laden ca. 0,2*10€ = 2€ Ersparnis ggü. dem nun nicht mehr subventionierten Onlinekauf. Dazu kommt noch die 5€ Liefergebühr, wenn das 2h Zeitfenster gewählt ist. In Summe bezahle ich also bei diesem Beispiel 7€ dafür, dass mir mein Einkauf von einem Vollsortimenter zu meiner gewünschten Zeit gebracht wird.

    Ganz unbeachtet der Wahrnehmung, dass Rewe hier den Kunden veräppeln würde: Wem ist sind denn hier die 30min bis 90min Zeitvorteil die 7€ nicht wert? Bei niedrigen Einkommen mag das ja nicht attraktiv sein, aber für alle anderen….

    Ich finde den Service schon noch sehr geil!

    • Ich glaube auch, dass das viel größere Problem die Ersatzartikel sind: Hier in den Kommentaren taucht, vor allem unter älteren Beiträgen, immer wieder die Beschwerde auf, dass Rewe an manchen Orten nicht das geliefert kriegt, was bestellt wurde, und z.T. völlig unbrauchbaren Ersatz liefert. Die Konsequenz daraus ist, dass die Besteller doch nochmal selbst einkaufen müssen – und sich dann sehr ärgern, weil die Zeit dann trotzdem draufgeht.

  • Ich habe rewe dabei erwischt, dass deren Preise im Onlineshop selbst nei Normalpreisartikeln überhalb der Supermarktpreise liegen. Auf Twitter habe ich diese damit konfrontiert,.worauf mein Tweet tags darauf unsichtbar wurde. Auch über die Suche ist er verschwunden, jedoch nicht gelöscht! Details gibt es in weiteren Tweets meinerseits zum Thema, die allesamt ebenfalls ignoriert, aber bisher nicht unsichtbar gemacht wurden. Siehe https://twitter.com/infosocke/status/560567079439708162 https://twitter.com/infosocke/status/560735634357116928
    Bisher hat sich niemand der Story angenommen.

  • was mich beim rewe-onlineshop richtig sauer werden lässt, ist die tatsache, dass immer wieder die vermeintlichen angebote vergriffen sind und dann ein ähnliches produkt, entweder mit höheren kosten oder aber viel kleinerer menge geliefert wird. und wenn man schon montag nacht bestellt, bekommt man auch die angebote nicht oder es sind keine liefertermine frei.
    die besten liefertermine gibt es, wenn der einkaufswert über 100€ liegt. kein witz.
    auch werden immer wieder die hauseigenen produkte eingepackt, teurer und ganz sicher nicht besser.
    vera… kann ich mich alleine. ich habe nun stundenlang online eingekauft,mich durch die website gequält, um eben nicht zum supermarkt gehen zu müssen und muss nun doch hin, weil mir essentielle dinge fehlen.
    außerdem, und daran müssen die nun wirklich arbeiten, müssen die inhaltsstoffe zu sehen/lesen sein. ist aber nicht. nun gibt es dann auch noch so ein dolles feld, wo man einen kommentar zum einkaufserlebnis abgeben kann. gibt man zu viel text ein, verschwindet der beim absenden. passt es, bekommt man keine antwort und es ändert sich auch nichts. also kann man sich den quatsch auch sparen.
    die bringmeister sind aber kein deut besser. letzten endes wird man fast überall nur noch vera… vgl. packungsgröße und inhalt etc.

  • Auch wenns spät kommt:

    @wolframcgn vom 22. Januar 2015 um 10:21 Uhr: die ganzen Gutscheine, in Verbindung mit der dreimaligen, kostenlosen Anlieferung haben REWE sicher einiges an Geld gekostet.

    Um das mal zu verdeutlichen: ich habe mit dem ersten 10€-Gutschein auf 40€- Mindestbestellwert zunächst einmal Artikel von „REWE Feine Welt“ bestellt, die ja nie mit Rabatten beworben werden. Darunter dann auch die Obst-Direktsäfte in der Glasflasche. Alles war lieferbar, dummerweise waren aber die Flaschensäfte über dem Mindesthaltbarkeitsdatum, und das teils deutlich. Natürlich war der Inhalt (wie so oft) völlig in Ordnung. Das habe ich REWE mitgeteilt – und prompt einen Gutschein über 15€ erhalten, einzulösen beim nächsten Einkauf beim hauseigenen Lieferservice.

    Also beim nächsten Mal: 10€-Gutschein + 15€-Gutschein bei 40€-Mindestbestellwert…

    Die Rabatte dienten m. E. nur, einen gewissen Kundenkreis aufzubauen, um die Nutzenschwelle zu überschreiten. Nachdem der „point of break-even“ augenscheinlich überschritten wurde, hat REWE die Gutscheine eingemottet.

  • Solange Rewe das E-Commerce-Prinzip get-what-you-order nicht versteht und teilweise bis zu 50% (durchaus auch teurere) Ersatzartikel ausliefert, können die eh bald einpacken. Dazu wird Leergut nicht grundsätzlich wieder mitgenommen. Alles zusammen bleibt einem der Gang zum Supermarkt nicht erspart, zumindest auf den Rewe Lieferdienst darf man sich beim wöchentlichen Einkauf nicht verlassen. Kaisers war hier nicht unbedingt besser, aber vielleicht ist es Zeit mal wieder den Anbieter zu wechseln.

  • Ich erwarte heute eine REWE-Lieferung in Frankfurt und habe erstmals überraschend eine Terminankündigung vom „DHL Kurier“ bekommen. Jetzt platze ich natürlich vor Neugier, bisher kam REWE immer „selbst“.

    Gibt es praktische Unterschiede?
    Habt ihr anderen Lieferdienst-Aficionados schon Erfahrungen mit DHL-Lieferungen?
    Ist das Usus (im Spät-Zeitfenster zwischen 20 und 22 Uhr, in dem wir m.E. erstmals bestellt haben) oder ist da gerade ein Engpass am Lager Kelsterbach?
    Und bedeutet das z.B. für die Mitnahme von Leergut und Einlesen der Payback-Karte?

    • Meines Wissens testet Rewe schon länger Spätabendzustellungen mit DHL, fürs Rhein-Main-Gebiet hab ich davon aber noch nicht gehört. Vielleicht mögen Sie ja nochmal kommentieren, falls was anders war!

    • Hallo Herr Schader,
      hallo Dominik,

      ich habe auch bereits einmal eine Lieferung per DHL-Kurier erhalten, allerdings hatte ich _keine_ Tiefkühlware bestellt. Die hätte ganz offensichtlich nicht gekühlt werden können. Kühlprodukte lagen in einer (arg ramponierten) Styroporbox. Flaschenannahme, Alternativangebot und Payback fielen dabei weg. Lieferlager ist bei mir ebenfalls Kelsterbach.

      Es wäre interessant gewesen, was passiert wäre, hätte ich auch TK-Ware gehabt…

    • Interessant, wir hatten TK bestellt. Da wird offenbar noch rumprobiert. Aber von vorne:

      Uns ist jetzt nochmal klar geworden, wie angenehm die Rewe-eigene Lieferung bei uns immer war. Der Fahrer schleppt fröhlich die Kisten und Tüten in den 3. Stock (Tiefkühl immer zuerst), verabschiedet sich seit der ersten Lieferung immer mit „Bis zum nächsten Mal!“ und bekam von uns auch schon mal Trinkgeld, um unser schlechtes Gewissen für den 3. Stock zu mildern. Immerhin, denken wir uns, ist genau das der Job und die Fahrer scheinen ihn gern zu machen.

      DHL hat auch das Essen gebracht, war aber irgendwie weniger „smooth“. Beeindruckend war, dass nachmittags eine SMS kam: „Ihr DHL Kurier besucht Sie heute zwischen 20:25 und 20:55 uhr“. Gebucht war 20-22 Uhr. Blöd war, dass er tatsächlich um 19:50 kam. Da war ich noch gar nicht da, daher kann ich im Weiteren nur aus zweiter Hand berichten. Meine Mitbewohnerin war auch neugierig auf die DHL-Lieferung, aber nicht ganz so investigativ, wie ich es vielleicht gewesen wäre (nach dem Auto gucken, z.B.).

      „DHL …äh… Rewe!“ meldete es sich durch die Sprechanlage. Zuerst kamen wieder viele Tüten, wir hatten auch TK bestellt, diesmal alles in dünnen, weißen Plastiktüten Typ „SB-Kasse“, nicht wie sonst in den netten kleinen Rewe-Lieferdienst-Papiertüten. (Vermutlich passen die besser in die mutmaßlichen Isolier-Boxen – die aber nicht zu sehen waren.) Die Kühlware war anstandslos kühl bzw. kalt, wahrscheinlich waren wir um die Zeit aber auch unter den ersten Empfängern der Tour.

      Der Bote hat sich sichtlich mit den 5 Getränkekästen geplagt, („Die müssen alle hoch? Puuuh.“) und hatte auch eher (noch) keine große Routine in Schwerlast-Treppenhaus-Logistik. Auf die obligatorischen Austauschartikel (darunter einer der bereits hochgetragenen Kästen und andere, tief in den Tüten verborgenen Dinge) machte er nicht aufmerksam, nahm sie aber anstandslos wieder mit. Ebenso wie das Leergut.
      Auf die angesichts der Mühen etwas entschuldigende Feststellung unsererseits „Sonst kam Rewe immer selbst“, meinte er „Aber um die Zeit nicht mehr“. Trotzdem blieb bei uns das etwas schlechte Gefühl, dass er eigentlich lieber kleine Amazon-Päckchen austragen würde.

      Er hatte offenbar kein Rewe-Terminal, sondern ein Standard-DHL-Gerät, das bis aufs Quittieren nicht weiter dienlich zu sein schien. Die Rückgaben der Ersatzartikel wurden nicht wie sonst in das Terminal, sondern mit Kuli auf einen Zettel notiert. Nach der Payback-Karte, die sonst mit dem Rewe-Terminal eingelesen wurde, wurden wir nicht gefragt, haben aber auch nicht danach gefragt. (Das schien zu absurd beim „Paketboten“.)

      Fazit: Es funktioniert, aber es hat keinen zusätzlichen Wohlfühl-Faktor. Die Rewe-eigene Lieferung überzeugt uns – abgesehen von der ärgerlichen Sortiments-Frage – durch die angenehme Abwicklung. DHL bietet halt das gewohnte, funktionale DHL-Feeling. Ich glaube, das ist nicht unerheblich für die Rewe-Strategie, sich auf dem Markt in Position zu bringen. Wenn sowieso DHL die Lebensmittel bringt, dann kann ich auch da bestellen, wo es am günstigsten / das Sortiment am besten ist.
      DHL hingegen kann natürlich jetzt wunderbar „üben“ und seine Logistik darauf einstellen, dass Amazon anklopft und sich ins maßgeschneiderte Lebensmittel-Nest setzt. Ich nehme an, die heutigen Same-Day-Bestellungen von Amazon liegen sowieso schon im gleichen Auto.

      Bei Rewe bestellen wir das nächste Mal wohl lieber wieder für vor 20 Uhr.

      Und was bleibt noch? Die jetzt bei uns herumstehenden und etwas absurd aussehenden Wasserkästen mit den von Paketsendungen gewohnten DHL-Anschriftsetiketten („Same Day delivery 20-22“).

    • Danke für den Bericht! Zumindest als Kundenerziehungsmaßnahme, zu früheren Zeiten zu bestellen, scheint die DHL-Auslieferung ja zu funktionieren.

    • Zumindest bei uns, ja. Für die Nachwelt fairerweise festzuhalten sei noch, dass diese Erfahrung an einem Streiktag beim Post-Konzern stattfand und daher insbesondere betreffend Pünktlichkeit und Stresslevel des Fahrers nicht zwingend repräsentativ sein muss.

  • Ich fleddere mal wieder ne Leiche 😉

    Preise wie im Markt sind ja ein heißes Thema. Ich muss mal voranstellen dass REWE mit seinem Lieferdienst eine DIENSTLEISTUNG erbringt und, man ahnt es schon, diese eben auch bezahlt werden muss. Da geht es natürlich über Mindestbestellwerte, Liefergebühren, das Weglassen von Gutscheinen und natürlich den Ausschluss bestimmter Artikel die eine vorgegebene Marge unterschreiten. Bestimmte ja!-Artikel gehören dazu. Jeder hat inzwischen mitbekommen dass der Lieferdienst den Anbieter eine satte Stange Geld kostet. Picker, Fahrer, Regaleinräumer, LKW…..gibt´s alles nicht für lau – sorry Leute. Wer das erwartet kann gerne woanders schauen und soll sich dann aber bitte auch nicht über die Servicewüste Deutschland beschweren. Oder würdet Ihr für umsonst arbeiten wollen? Sicher nicht. Also muss das Angebot dieser Dienstleistung so gestaltet werden dass man wenigstens in nicht allzu ferner Zukunft die schwarze Null erreichen kann. Bis sich so ein Angebot rechnet wird noch viel Wasser den Rhein runterrauschen. Zurück zum Thema. Meine persönliche Meinung ist, dass man sich mit diesen Angeboten nicht verrückt machen sollte. Es gibt bei uns nunmal einen knallharten Wettbewerb und jeder Anbieter hat jede Woche irgendwas im Angebot. REWE auch. Einfach im Shop nach Angeboten gucken. Was hilft es euch, wenn der Markt was im Angebot hat aber der Shop nicht. Nix. Andersrum gibt es im Shop Angebote die der Markt nicht hat. Na und? Der Netto nebenan hat auch jede Woche was. Wenn man immer darauf schielt macht einen das nicht zufriedener. Wenn man sich die Preise vom Lieferdienst anschaut entsteht der Eindruck dass die manchmal drüber und manchmal drunter liegen. Die Gesamtheit und das Gefühl muss stimmen. Übrigens ist nur der kleinste Teil der Kundschaft körperlich eingeschränkt. Ich hatte überlegt den Vorredner dazu schärfer anzugreifen – meine gute Erziehung hindert mich daran. Was soll´s? Jeder Kunde hat einen Grund warum er bei REWE bestellt. Wenn man sich mit den Leuten unterhält bekommt man schon gute Einblicke. Wie Vorredner Alexander schon sagte: der Dienst ist geil. Gut, es gibt Dinge die gefallen nicht jedem. Dann kann derjenige doch woanders sein Glück versuchen – das ist doch toll, oder? Ob es da dann besser ist – who knows? Noch ein Wort zu den eingestellten Gutscheinen: die Kosten sind mit den Bestellungen und den Umsätzen linear gestiegen. Die Gutscheine sind nur EIN Mittel die Entwicklung zu steuern. Ich sag´s nicht zu laut aber die Liefergebühren und Zuschläge werden….(Überraschung!): steigen. Auch REWE ist ein professionelles Unternehmen das Gewinn machen MUSS. Meine persönliche Meinung: REWE wird sich mit seinem Dienst durchsetzen und einer der TOP-Player in diesem Segment werden. Bis dahin werden, wenn die BEP`s stimmen, Lieferläger (hier Dark Stores genannt) eingerichtet. Diese erreichen eine deutlich bessere Ersatzartikel- und Reklamationsquote. Ergo: zufriedenere Kunden.

  • Lieber Peer,

    es liegt mir fern Deine „gut gereiften“ Texte als „Leiche“ abzuwerten. Sie sind sehr amüsant zu lesen, präzise formuliert und halten auch noch die eine oder andere Neuerung (feriell!) zur Unterhaltung bereit.

    Gut, dass es für Texte kein MHD gibt ;-)))

    Was soll ich also schreiben, wenn ich einen Thread aus dem Keller hole? Vorschlag: schon etwas länger frisch, schon ein bisschen drüber, abgehangen und durchgereift, etwas für den Kenner?

    We will see.

    LG

    Norton

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