Rewes Plastiktüten-Coup: Herausforderung für Mehrwegbeutelvergesser

Rewes Plastiktüten-Coup: Herausforderung für Mehrwegbeutelvergesser

Inhalt:

Rewe verzichtet in all seinen Supermärkten künftig auf Plastiktüten. Kunden können Alternativen aus Papier und Stoff kaufen und sollen eigene Taschen mitbringen. Weitere Initiativen zur Müllvermeidung sollen folgen.

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Es ist ein Jubeltag für die müllbeutelproduzierende Industrie: Bis zu 140 Millionen Plastiksäcke kann sie künftig mehr verkaufen. Weil das ziemlich genau der Zahl an Plastiktüten entspricht, die sich Rewe künftig sparen will – pro Jahr. Mit sofortiger Wirkung lässt die Handelskette keine Einkaufstüten aus Plastik mehr herstellen, die Reste in den Supermärkten werden noch verkauft (weil es Quatsch wäre, sie ungenutzt wegzuwerfen), danach müssen sich die Kunden für eine Alternative entscheiden: Papiertüte, Stoffbeutel, Einkaufskarton, PET- oder Jute-Tasche.

In den sozialen Medien sind schon die ersten Motzwesire aus den Löchern gekrochen, um ihren sorgfältig unüberlegten Einkaufsboykott anzudrohen – weil, was tun, wenn man mal spontan mit der ganzen Familie an Regentagen den Wocheneinkauf erledigen will, aber zu geizig ist, einen neuen Baumwollbeutel für 1,79 Euro zu kaufen?

Naja, vielleicht: zur Hölle fahren?


Nun ist Rewe nicht der erste Lebensmittelhändler, der Alternativen zur Plastiktüte testet, die die EU gerade im kompletten Handel kostenpflichtig macht, um einen Großteil davon loszuwerden. Selbstständige Händler experimentieren schon seit Jahren, und dm hat die kostenlosen Plastiktüten seit April von seinen Kassen verbannt.

3000 Läden auf einen Schlag

Allerdings bringt Rewe auf einen Schlag 3000 Läden in den Deal mit ein, der mit dem Nabu abgesprochen ist und vom Umweltministerium gutgeheißen wird. Das könnte tatsächlich dazu führen, dass die Kunden sich daran gewöhnen, ihr Verhalten zu ändern. Denn genau darum soll es gehen.

„Ich hoffe, dass diese Entscheidung von Rewe eine Sogwirkung hat“, erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf der Rewe-Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. „Wenn ein großes Handelsunternehmen den Komplettausstieg anstrebt, dann ist das genau der Schwung, den wir brauchen.“

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Komplett ist der Ausstieg jedoch vorerst nur an den Kassen. Dort positioniert Rewe große Aufsteller, um die Kundschaft mit den Alternativen zum selbst mitgebrachten Wiederverwertbeutel bekannt zu machen:

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In der Obst- und Gemüseabteilung allerdings gibt es vorerst weiter die so genannten „Knotenbeutel“ aus Plastik, in denen loses Obst abgewogen und transportiert wird. „Wir werden noch ein paar Monate brauchen, bis wir eine nationale Lösung dafür gefunden haben“, sagte Rewe-Vorstand Lionel Souque in Berlin. Die muss hygienisch sein. Und könnte aus einem wieder verwertbaren Baumwollnetz bestehen, das Rewe derzeit testet. Auf Dauer wird sich eine solche Lösung aber nur durchsetzen, wenn die Kunden die Netze zum nächsten Einkauf wieder mitbringen.

Weil niemand Lust hat, jedes Mal wieder ein neues zu kaufen – es sei denn, er strebt in absehbarer Zukunft eine Karriere in der Fischerei an und will in der Wohnung schon mal auf dem Trockenen üben.

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Dass die Papiertüten (klein: 10 Cent, groß: 20 Cent) als Einmalersatz fürs Plastik auch nicht optimal sind, weil sie in der Herstellung (u.a. wegen des Einsatzes von Chemikalien) zum Teil sogar schlechter abschneiden, gibt Rewe freimütig zu – in der Verwertung habe Papier hingegen klare Vorteile. Weil sich die Tüten, wenn sie im Meer landeten, anders als Plastik nicht auf ewig dort herumschwimmen und zum Problem werden. Zudem wolle man die Kunden dazu ermutigen, ihren Tütenpark öfter zu verwenden.

Die Umstellung wurde in den vergangenen Wochen in 130 Märkten getestet – „von Kiel bis Stuttgart und München, auf dem Land und in der Stadt“. Es habe auch verärgerte Reaktionen gegeben. „Aber viele Kunden haben sehr schnell ihr Verhalten geändert“, meint Souque.

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Das müssen künftig auch die Fahrer des Rewe-Lieferdiensts, die zwar jetzt schon einen Großteil des Online-Einkaufs in (kostenlosen) Papiertüten bringen (siehe Supermarktblog) und schwere Produkte in reißfesten Ikea-Taschen schultern. Gekühltes und Gefrorenes kommt aber wegen der Feuchtigkeit bislang noch in reißfestem Plastik. (Geht aber auch anders: Konkurrent Bringmeister liefert schon länger in Boxen, die direkt wieder mitgenommen werden.)

Plastikfrei? Noch lange nicht

Dass sich Rewe, selbst wenn die Umstellung auch in den übrigen 2870 Märkten gelingt, nicht lange auf seiner Initiative ausruhen können wird, wissen die Kölner offensichtlich nur zu gut und betonen, sich auch um Alternativen für Plastikverpackungen, z.B. bei Obst und Gemüse, kümmern zu wollen.

Erste Schritte sind gemacht. Aber bis die vielen (zum Teil hochgradig überflüssigen) Schalen und Folierungen ersetzt werden können, dürfte es noch einige Zeit dauern. Vom aufwändig verpackten Sofortessen-Angebot ganz zu schweigen.

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Auch Umweltministerin Hendricks mahnte: „Der Handel muss noch viel mehr tun!“ Und ließ dann trotzdem eine kleine Motivation da, dass sich die Anstrengungen lohnen – mit sich selbst als Beleg dafür: „Ich hab mir so eine wiederverwertbare PET-Plastiktasche aus dem Urlaub in der Normandie mitgebracht – und, lassen Sie mich überlegen, das war 1998! Ich lauf immer noch damit Reklame.“

Fotos: Supermarktblog

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33 Kommentare
  • Finde ich gut! Insbesondere, dass es künftig kleine Papiertüten für 10 Cent gibt. Ich gehöre nämlich zu den permanenten Mehrwegbeutelvergessern, ich erledige drei von vier Lebensmitteleinkäufen spontan und kaufe daher jedes Mal eine Tüte. Papier natürlich, falls verfügbar. Und meistens ist mein Einkauf so groß, dass er eine große Papiertüte für 20 Cent gerade nicht mehr vollständig hineinpasst (bzw. die Tüte dann reißt), zwei große Papiertüten aber nicht wirklich füllt. Kleinere Papiertüten habe ich mir daher schon lange gewünscht.

    Und ja, ich weiß, die sind auch unökologisch, wenn sie nicht wiederverwendet werden. Das krieg ich aber einfach nicht hin. Ich verwende die dann halt als – übrigens sehr praktischen! – Einweg-Mülleimer: lassen sich sehr gut aufstellen, befüllen und abtransportieren und ich spare Müllbeutel. Und habe dabei trotz aller Ressourcenvergeudung immer noch ein besseres Umweltgewissen als bei der Verwendung von Plastiktüten, von denen sich (aus vor-Umwelttüten-Zeiten) noch immer mehrere hundert Stück in meiner Küchenschublade stapeln und mit denen ich nicht weiß, was ich machen soll.

    Gespannt bin ich mal, wie Rewe das mit den Obstbeuteln lösen will – die werden ja jetzt schon massenhaft von Kunden zweckentfremdet, die zu geizig sind, eine Tüte zu kaufen. Wenn es da tatsächlich nur noch kostenpflichtige Netze geben sollte, gibt’s bestimmt noch mal einen kleinen Volksaufstand…

    • Sofern du tagsüber sowieso eine Tasche mit dir rumträgst, mache es wie meine Mutter: Habe einfach immer einen Stoffbeutel dabei.
      Ich habe einen designierten Beutel dafür. Wenn er benutzt und zuhause ausgeleert wurde, wandert er sofort wieder in meine Tasche, die meine Arbeitsuntensilien beinhaltet. Nie wieder Stoffbeutel vergessen 🙂
      Und im Rucksack der gelegentlich zum Einsatz kommt, befindet sich auch ein Stoffbeutel im Seitenfach. Kann man immer gebrauchen.

    • Nee, hab ich nicht. Weder Tasche noch Rucksack. Weil ich absolut alles irgendwo stehen / liegen lasse und vergesse oder unterwegs verliere, was nicht an mir festgewachsen ist. Ehrlich: ich würde ohne Kopf wieder zu Hause ankommen, wenn er nicht am Hals befestigt wäre. Deswegen nehme ich niemals mehr mit, als in die Jeanstaschen passt. Und da findet kein Stoffbeutel drin Platz und auch keine Tüte.

  • „was tun, wenn man mal spontan mit der ganzen Familie an Regentagen den Wocheneinkauf erledigen will, aber zu geizig ist, einen neuen Baumwollbeutel für 1,79 Euro zu kaufen?“

    packung mülltüten kaufen und die einkäufe darin verstauen.

    btw benutzen leider die wenigsten leute einkaufs-plastiktüten als mülltüten. sonst würden nicht in öffentlichen mülleimern und auf der straße so viele plastiktüten rumfliegen

  • Bei den Drogerien hat nicht nur dm aufgehört mit Plastiktüten, sondern seit kurzem auch Rossmann (zumindest bei den Filialen in meinem Umfeld).

    Was es leider immer seltener gibt, sind Packtische, an denen gebrauchte Obstkartons kostenlos ausliegen. Das finde ich immer noch die eleganteste Lösung, diese sind stabil, umweltfreundlich und leicht zu transportieren.

  • Ständig werden die Plastiktüten im Meer erwähnt, die aber in Deutschland dank funktionierender Abfallentsorgung kaum ein Problem sind.
    Wie ist es denn in Deutschland mit dem Mikroplatik aus Reifenabrieb im Regenwasser und Kunstfasertextilien in der Waschmaschine?
    Aber da müsste die Umwelministerin ja Geld für die Umrüstung von Klärwerken ausgeben…

  • Rewe bringt seine über 3000 Märkte ein. Toll. Toll, dass alle Einzelhändler da auch mitziehen. Interessant finde ich es, dass die 2.250 Filialen von Penny nicht mitziehen. Dort wäre es doch durch die zentrale Steuerung noch viel einfacher gewesen umzustellen.

  • Ich habe schon seit gefühlt hundert Jahren keine Plastiktüten mehr gekauft. Ich gehöre zu denen, die tatsächlich immer mindestens einen Stoffbeutel in der Tasche haben (neutrale, ohne lästige Werbeaufdrucke – wieso gibt es die neuerdings eigentlich nirgends mehr?) und die Dinger benutzen, bis sie sprichwörtlich auseinanderfallen.
    Die Plastiktüten, die bisher gratis anfielen (Bekleidungskauf, Gemüsehändler etc.) werden bei mir konsequent als Müllbeutel weiterverwendet, folglich kaufe ich dafür nicht extra Plastik ein.
    Daß es bei Rewe keine Plastiktüten mehr gibt, wäre mir ohne diesen Artikel vermutlich überhaupt nicht aufgefallen. Daß Kaufhof oder die Mayersche keine mehr gratis ausgeben, fiel mir dagegen schon auf – störte aber dank Stoffbeutel in der Handtasche nicht weiter.

  • Eine rundum super Sache. Ich benutze schon seit Jahren die PET Mehrwegtaschen von Rewe, die sind nämlich konkurenzlos gut und halten mehrere Jahre. Davon habe ich immer zwei im Auto liegen. Was mir aber etwas Bauchschmerzen bereitet ist die Überlegung mit den Netzen für Obst und Gemüse. Wird das Gewicht des Netzes dann an der Kasse abgezogen? Sonst würde man ja z.B. beim Ingwer mehr für das Netz als für das eigentliche Produkt bezahlen… Auch da ist die Abschaffung durchaus wünschenswert, aber da gäbe es doch sicherlich auch noch andere Ansätze. Wie wäre es z.B. mit einem Gemüsekörbchen im Einkaufswagen, dass sich der Kunde für die Hygiene mit Papier auslegen kann?

    • na, den Ingwer kann man doch auch so aufs Band legen und anschließend in die Einkaufstasche verstauen.
      So mache ich es schon seit Ewigkeiten.
      Und meine zwei/drei Äpfel die ich kaufe, können auch noch auf dem Kassenband lustig rumkullern.

    • An den Supermarkt-Kassen-Waagen ist standardmäßig ein Tara eingestellt, d.h. das Gewicht des Knotenbeutels wird automatisch abgezogen. Das lässt sich problemlos auch auf das Gewicht der Netze einstellen, sobald diese Einzug halten.

    • Der nächste Hammer kommt schon …
      Im Tesco wird die 24er Palette Rastinger Strong jetzt nur noch OHNE Folie verkauft …
      Was für ein Blödsinn …
      Fährt man um n paar Kurven rollen nun die Dosen gleich ohne Halt durch den Kofferraum.
      Wenigstens gibts das Donner Strong und Super Strong im Carrefour noch normal in Folie verschweißt. Mal schaun wie lange noch …
      Das Leben in dieser EU wird Einem immer mehr zur Hölle gemacht ….

    • Wie, ich meine das ironisch?

      Das von mir geschriebene ist ja wohl zu offensichtlich um ironisch zu sein ….

    • Ich schrieb oben im Beitrag, dass die Leute, die jetzt wegen zu wenig Plastik im Supermarkt weinen, eventuell, nun ja, wie soll ich’s sagen: vielleicht am besten zur Hölle fahren. Und ahnte nicht, dass die, die ich meinte, dort vielleicht schon sind.

      Andererseits: Wer der Ansicht ist, sein EU-Leben würde „immer mehr zur Hölle“, weil beim Einkaufen zu wenig Plastik um die Lebensmittel gewickelt ist, dem kann man vielleicht auch dazu gratulieren, nicht in einer anderen Zeit bzw. nicht an einem anderen Ort leben zu müssen. Weil, hey, könnte sein, dass man da mit seinen Problemen nicht angemessen ernst genommen würde.

      Deshalb fragte ich. Jetzt bin ich schlauer. Danke.

    • @ Gabi: So mache ich das auch. Mir völlig unbegreiflich ist, warum die Kassierer immer so pseudo-genervt mit den Augen rollen müssen, wenn mal die Litschis mit den Kumquats durcheinanderrollen. Manchmal scheint es sie sogar zu stören, daß ich den Preisbon für die jeweilige Obstsorte einfach auf’s Kassenband klebe, anstatt ihn ihnen händisch zu überreichen. Auch hat man beim Einkaufswagendesign in den seltensten Fällen mitgedacht. Von den 100g Goji-Beeren, die ich mir da reinschaufel, bleiben ganz oft nur zwei oder drei Stück im Wagen, bis ich an der Kasse angekommen bin.

    • …und@ Tobias: In der Regel haben Supermärkte für Kleinteilige Obstdinger ein Traraa eingepflegt (das nicht so heißt) und 2g beträgt. Das ließe sich anpassen.

  • „Weil sich die Tüten, wenn sie im Meer landeten, anders als Plastik nicht auf ewig dort herumschwimmen und zum Problem werden.“

    Wie kommen denn die Tüten ins Meer? Ist wirklich Deutschland, mit seinem ausgeklügeltem Müllbeseitigungssystem, ein Verursacher oder eher andere Länder? Sprich: Wenn ich statt der Plastiktüte eine Papiertüte kaufe, landet dann wirklich eine Plastiktüte weniger im Meer?

    • Das ist genau der Punkt. Wenn Rewe alle Kosmetikartikel und Zahncremes mit Mikroplastik-Partikeln aus dem Sortment nehmen würde und die Umweltministerin die Kläranlagen aufrüsten würde, dann wäre dem Meer wahrscheinlich mehr geholfen.

    • Wahrscheinlich nicht. Ich war kürzlich in Tunis und die Stadt schwimmt in Plastiktüten – und zwar in den kleinen schwarzen. Es soll – laut Reisebeschreibungen – dort Leute geben, die jedes eingekaufte Produkt in einer eigenen Tüte verstauen. Und in Tunis gibt es eine Menge wilder Müllkippen, auf denen das Zeug dann landet. (Was mich übrigens, wenn man die sonstige Sauberkeit dort bedenkt, ziemlich wundert.) Von diesen wilden Müllkippen bis zum Meer ist es nicht weit.

  • Ich finde das Modell, welches DM anbietet sehr gut: Stofftaschen als Pfandtaschen anbieten. Man zahlt 2 Euro, nimmt die Tasche mit. Wen man sie wieder bringt, erhält man das Pfand zurück. Die Tasche wird entweder gewaschen oder recycelt.

    Und wenn man es hin bekommt, dass ein Mehrwegsystem mit den Taschen entsteht, die man bei mehreren Anbietern abgeben kann wäre es noch einfacher…

  • Ich war heut im Carrefour und hab n paar Kleinigkeiten eingekauft ….
    u.a. eben auch n Stück Kräuter-Salami ….
    Nun. … bis vor Kurzem gab es da halt die Wurst oder andere gekaufte Dinge noch ganz normal in ner Tüte ….
    Jetzt gestern wollt mir die Verkäuferin das Zeugs doch echt in Papier eingewickelt geben und die Frage nach ner Tüte wurde mit NIE beantwortet ….
    Okay, war dann wohl für die nächste Zeit erst mal der letzte Einkauf bei dem Verein.
    War danach noch bei tesco und Netto (mit Hund) und diesbezüglich keine Probleme …

  • Mal wieder die unnütze Umweltlobby am Werke – nur in D gibt es Flaschenpfand und nun auch der Tütenhype, lächerlich

    Heute im Rewe gewesen – neue Tüte gekauft 1,29 – jetzt muss ich also immer eine Tüte mitführen anstatt sie kundenfreundlich im Laden kaufen – mal vergessen sofort 1,29 obwohl man schon 20 unverwüstliche zu Hause hat.
    Der Deutsche hat das zu lernen, weil er ja so dumm ist – was ist mit den Amerikanern, Indern, Chinesen, Rumänen, Bulgaren, Russen etc. nur der Deutsche lässt sich gängeln – Ergebnis 0 für den Kunden – im Karstadt kostet eine große Tüte jetzt 30 Cent – Geldmacherei sonst nix

    • Das mit dem Flaschenpfand stimmt definitiv nicht.
      In den USA ist es unterschiedlich je nach Bundestaat. Texas hat keinen Flaschenpfand, Kalifornien schon.
      Und auch in den meisten EU Staaten gibt es Pfandflaschen.

  • Noch ein Nachtrag in Kaufland ist es eine unverwüstliche – die ich im Normalfall auch benutze – aber es gibt viele Gelegenheiten, wo eben eine einfache Tüte mal nötig ist – die von Karstadt ist die alte Version – wie gut, dass ich eine dabei hatte sonst hätte ich den Mixer(-karton) von Hand tragen müssen

  • Wir sind gerade auf Helgoland und hier wird gerade versucht, die komplette Insel Plastiktütenfrei zu bekommen.
    Die Lebensmittelhändler haben keine Tüten mehr. In den Schnaps- und Zigarettenläden kosten Tüten nun 20 Cent, aber auch dort liegen sie nicht mehr offen aus (evtl. sind die vorhandenen Tüten auch nur noch Restbestände).
    Statt dessen wurde eine „Helgoland-Tasche“ aus einem Kunststoffgewebe kreiert, die man für 1,- € kaufen kann.
    Im letzten Jahr wurde damit begonnen und da haben viele Kunden gemurrt. Jetzt scheinen sich alle daran gewöhnt zu haben.

  • Tesco hat sich wohl kurzfristig entschlossen das Rastinger nun wieder in Folie zu verkaufen …. lol
    Zumindest heut morgen um 6 war alles wieder wie gewohnt …. :o)

    Natürlich (?) gibts auch noch Tüten für Brötchen, Zwiebeln, Fisch usw.

    Man könnte meinen …. alles wird gut.

  • Hallo,

    ich war eben bei Rewe entschied mich aber für eine Papiertüte.

    Ich war nämlich trotz der Nabu-partnerschaft unsicher, wo und unter welchen Bedingungen der jute Beutel produziert wird. Bei gepa war es früher wohl Bangladesh.

    Beim baumwollbeutel steht nur gots zertifiziert ohne fairtrade Zeichen.

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