Neues Logo: Kaufland mag lieber doch nicht aus dem Rahmen fallen

Neues Logo: Kaufland mag lieber doch nicht aus dem Rahmen fallen

Kommentieren

18 Kommentare
  • Gestalterisch nachvollziebar, finde ich. Mit dem rahmenlosen Logo verschwimmt die Grenze zwischen Logo und Umgebung. Wenn die Umgebung eine schäbige Kassensperre ist, leidet auch die Wahrnehmung der Marke.

    • Stimmt. Noch praktischer wäre es natürlich gewesen, wenn man sich das vor dem Start des Redesigns überlegt hätte.

  • Mir gefällt das Logo mit Rahmen viel besser, ein nicht ganz so harter Schnitt gegenüber dem alten Logo. Doch die (ziemlich teure) Rolle rückwärts nach der bereits begonnenen Umstellung wirkt völlig überhastet und geradezu albern, ich denke nicht, dass Kundenmeinungen daran schuld sind. Anscheinend wurde der frische Wind bei Kaufland und Lidl samt den Geschäftsführern vor die Tür gesetzt

  • Ich muss sagen, ich finde das alte neue Logo viel schöner. Gerade dieses Verschwimmen mit dem Hintergrund bzw. der Umgebung macht es moderner und freier. Der Kasten zwängt es wieder so ein und das Logo wirkt wieder alt. Genauso wie das Lidl Logo und das Aldi Süd Logo oder das quadratische Penny Logo. Schade, für mich ein Schritt rückwärts. Natürlich trotzdem immer noch besser als das alte alte. Hoffen wir, dass Kaufland wenigstens nun konsequent ist und irgendwann alles einheitlich ist.

  • Super… Man schickt den Beschrifter die Leiter hoch und runter, aber natürlich fällt niemandem auf, dass „Herzlich Willkommen“ falsch geschrieben ist.

    • Hilf mir! Ich schaue seit Minuten drauf und finde keinen Fehler.

      Zum Thema: Mir gefiel die „Zwischenvariante“ besser als die Endlösung. Der Rahmen ist links und rechts für mein Empfinden zu nah an das „Kaufland“ gerückt, wenn es unbedingt einer sein muss, dann wäre ein Rahmen um die ursprüngliche weiße Box besser gewesen. Außerdem stört mich die schon jetzt uneinheitliche Anwendung (Prospekt: zusätzlicher weißer Rahmen ums Logo; Außenwerbung (leuchtet da nachts nicht die dahinterliegende alte Version durch?): nur roter Rahmen). Aber klar, alles besser als vorher!

    • „Herzlich willkommen“ ist richtig… ist mir auch direkt aufgefallen und echt irgendwie suboptimal für so eine große Filiale… 😉

    • Manuel hat es richtig erkannt. „willkommen“ ist hier ein Adjektiv und muss klein geschrieben werden. Mir tun solche Fehler immer in den Augen weh. Leider steht das aber eben immer prominent in riesigen Lettern über dem Eingang. Ich gebe zu, da stört mich das kleine rote Kästchen (eben noch da, schon wieder weg, nun ein bisschen wieder…) fast überhaupt nicht. Wenn ich dann sehe, dass der Beschrifter die Leiter wegen des Kästchens hoch und runter klettert, das wahre Problem aber bleibt… dann muss ich schon innerlich grinsen.

      Viel mehr nervt mich meine Filiale aber momentan
      – mit völlig sinnlosen Umräumaktionen (Nesquik neben Kaffee, Kakao aber zwei Gänge weiter neben Nutella), langjährige Mitarbeiter verdrehen nur noch die Augen und suchen selbst wie blöde…
      – mit zum teil konsequent überhaupt nicht lieferbaren Artikeln (marken- und preisunabhängig nicht ein einziger Apfelsaft in Glasflasche erhältlich)
      – mit gnadenlosen Auslistungen kleinerer Marken (jetzt noch Billig-Eigenmarke oder Nestlé/Unilever, also Pest oder Cholera)

      Im Moment hat’s was von wildem Ausprobieren, zum Teil ohne erkennbaren Sinn und Verstand. Andererseits kriegt man dadurch bei meiner Filiale abends so viele Sachen extrem reduziert (Backwaren, Gemüse, Molkerei, „Resterampe vor der Kasse“, oft perfekt im Zustand und doch bis zu 90% reduziert), was es sonst nirgendwo gibt. Das macht dann alles andere wieder wett… 🙂

  • Hi,
    nicht nur das Logo sitzt wieder im alten Rahmen.

    Im Kaufland Ostkreuz wurden im Prinzip alle attraktiven Neueinlistungen für Obst/Gemüse & Convenience wieder rückgängig gemacht. Ca. 200-300 Artikel wurden gestrichen.

    Ab sofort gibt es nur noch Billigobst (max. 2-3 Euro/kg) und unter Convenience versteht Kaufland diese ekligen 1,59 Euro Sandwiches mit 6 Wochen MHD.

  • Im Kaufland Reutlingen-Pfullingen wird auch seit Monaten umgeräumt und aus- und neugelistet: Edel-Eigenmarke auf den Ramschtisch, dann neue Produkte in dieser Reihe ins Regal, Diätkost aus dem eigenen Bereich in die Regale neben die passenden Standardprodukte, dann alles wieder zurück, Reduzierung bestimmter Bereiche zugunsten von Superfood und Veganem, das dann auch bald wieder verramscht wird, schrecklich…
    Ich habe den Laden immer für seine altmodische Beständigkeit gegenüber irgendwelchen Trends geliebt – und für das Festhalten an „Mittelmarken“, die jetzt auch weniger werden, wie oben schon jemand bemerkte.

  • Mich quält die Auslistung meines Lieblingsspülmittels. OK, es ist nicht ausgelistet, nur der Inhalt wurde um 1/3 reduziert und die Marke nimmt nicht mehr and quartals Billo-Ramsch-Aktion teil. Laut meiner Anfrage beim Hersteller eine Entscheidung von Kaufland, an der sie als Hersteller nichts ändern können, ausser massiv den Einkaufspreis zu senken, der (laut ihren Angaben) jetzt schon nahe an der Verlustgrenze wäre.

  • Ich finde ja, dass Kaufland anstatt solch eines unentschlossenen Zickzack-Kurses lieber gleich ein komplett neues Logo hätte entwerfen sollen. Das aus Quadraten und Dreiecken zusammengesetzte K ist ja nun nicht gerade sehr originell und strahlt auch in der überarbeiteten Version noch immer ein liebloses 70er Jahre-Flair aus, und die Schriftart des Kaufland-Schriftzugs ist auch ziemlich banal und nichtssagend. Neben der Lidl-„Waschmaschine“ sicher das erneuerungs-/ersetzungsbedürftigste Logo hierzulande.

  • Ich finde ja, dass eine Mischung aus „gerahmt“ und „entrahmt“ sogar die beste Option gewesen wäre. Je nach „Untergrund“. Nun ist das Logo, je nach Situation, wieder doppelt gerahmt. Und gerade das sieht für mein Empfinden schrecklich aus. Das fängt eigentlich schon bei den Tafeln an der Filiale an, wo der weiße Kasten an der Fassade ja ohnehin schon „gerahmt“ ist. Wird aber gerade bei Prospekten z.T. echt böse, oder wo es halt auf einen Hintergrund trifft…

    Da haben wir halt jetzt einen weißen Rahmen, der einen roten Rahmen einrahmt, welcher dann die weiße Fläche mit dem Schriftzug einrahmt. Irgendwie Banane.

    => https://www.supermarktblog.com/wp-content/uploads/2017/02/kaufland02-300×169.jpg
    Das sieht so finde ich am besten aus. Mit roten Rahmen wird das wohl irgendwie… wieder blöd aussehen. In anderen Gebieten kommt der Rahmen dann halt wieder besser.

    Ist halt die Frage ob man überhaupt an diesem Quadrat hätte festhalten müssen. Die Bildmarke vor der Textmarke und damit ein schmaleres Logo würde nochmal moderner daher kommen und ließe sich wahrscheinlich gestalterisch auch einheitlicher umsetzen.

  • Steinigt mich, aber ich find die neuerliche Überarbeitung nochmal besser, als die vorherige Version. Ich würde da nicht zuviel hinein interpretieren bzgl. Unternehmensstrategie. Rein designtechnisch ist der Rahmen einfach praktisch, damit Logo und Schriftzug nicht „verlaufen“ sondern als Einheit erkennbar bleiben. Man kann ein Design zwar immer weiter simplifizieren, was ja derzeit der allgemeine Trend bei Markenauftritten ist, aber das hat Grenzen.

    Wenn, dann hätte man auch gleich auf den Schriftzug „Kaufland“ verzichten müssen, dann hätte man den rahmen weglassen können und die Wort-Bild-Marke zur reinen Bildmarke umbauen können. Das ist aber nicht ohne Risiko. Bei der Wortmarke handelt es sich schließlich nicht einfach nur um einen Eigennamen, sondern um eine gezielt ausgewählte, „sprechende Wortmarke“. Hier ist das Land des Kaufens, das Land des Einkaufens, das „Kauf-Land“. Diese „sprechende Wortmarke“ ist nicht unpraktisch, andere Firmen müssen das, wofür sie stehen, häufig mit sperrigen Markenclaims ausdrücken, siehe Audis bekannter Markenclaim „Vorsprung durch Technik“ usw.

    Letztlich war es wohl die richtige Entscheidung, „Kaufland“ als Schriftzug zu behalten – und in Folge desssen eben den Rahmen zu behalten, um die Wort-Bild-Marke als einheit zu behalten und ein Auseinanderfließen zu verhindern.

Blog-Unterstützer:innen können sich über Steady einloggen, um Support-Hinweise und Werbung im Text auszublenden:

Archiv