Diskussion über verlängerte Öffnungszeiten und überlastete Mitarbeiter im Lebensmittelhandel: Fehler im System

Diskussion über verlängerte Öffnungszeiten und überlastete Mitarbeiter im Lebensmittelhandel: Fehler im System

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Supermärkte und Discounter wollen trotz Krise nicht länger öffnen, um Mitarbeiter:innen Verschnaufpausen zu ermöglichen. Das ist nachvollziehbar. Dabei gehört Personalüberlastung schon im Normalzustand zum Alltag in der Branche.

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Überall in Europa bleiben die Menschen zuhause, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Auch die meisten Läden sind inzwischen geschlossen, wohingegen Supermärkte und Drogeriemärkte, die zur Grundversorgung geöffnet bleiben, sogar am Sonntag verkaufen dürften.

Die großen Handelsketten lehnen das bislang ab: Schon jetzt würden die Angestellten in den Läden an der Belastungsgrenze arbeiten (dpa/Spiegel). Dazu kommt, dass es vielerorts zu Verzögerungen beim Auffüllen der Regale kam (siehe Supermarktblog). Mitarbeiter:innen berichten, manche Lager seien wegen der enormen Verkaufsmengen teilweise schon mit den regulären Liefertagen in Verzug; zusätzliche Lieferungen für Sonntag ließen sich deshalb kaum bewerkstelligen. „Sonntags [gäbe] es dann nicht mehr [zu kaufen] als sonst, sondern eher noch weniger“, glaubt ein Mitarbeiter.

Tatsächlich wäre eine Sonntagsöffnung aber wohl vor allem problematisch, weil es dafür vielerorts schlicht und einfach nicht ausreichend Personal gäbe.


Ausschließlich auf die aktuelle Ausnahmesituation lässt sich das aber nicht zurückführen. Denn Personalknappheit ist in der Branche vielerorts ein Fehler im System.

Zwar werden Mitarbeiter:innen von Bedientheken abgezogen, um dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Und bei Rewe heißt es, Kolleg:innen aus allen möglichen Fachabteilungen gingen in die Läden, um dort auszuhelfen. McDonald’s Deutschland hat eine „Personalpartnerschaft“ mit Aldi geschlossen, um Mitarbeiter:innen, die derzeit nicht in den Restaurants gebraucht werden, an den Discounter zu vermitteln. Auch anderswo in der Gastronomie gibt es Signale, Arbeitskräfte quasi an den Handel zu „verleihen“. Aber das reicht wohl nicht.

Dringend benötigte Verschnaufpausen

Die Belastungen der vergangenen Wochen haben deshalb auch Auswirkungen auf die Öffnungszeiten. In Großbritannien kündigte Aldi am Freitag an, dass man diese vorübergehend leicht einschränken werde, um Mitarbeiter:innen Verschnaufpausen zu ermöglichen und Regale außerhalb des laufenden Betriebs auffüllen zu können. (Die Märkte sind aber immer noch bis 20 Uhr Ortszeit geöffnet.) Ähnlich agieren Tesco und Asda. In Deutschland scheint Edeka seinen Kaufleuten in einigen Regionen ebensolche Maßnahmen nahe zu legen.

In ihrer Ansprache an die Nation hat Angela Merkel in der vergangenen Woche explizit all jenen gedankt, die im Einzelhandel „sprichwörtlich den Laden am Laufen halten“. Die großen Handelsketten loben derzeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich ihre Mitarbeiter:innen für deren unermüdlichen Einsatz: in Zeitungsanzeigen, TV-Spots, auf Social-Media-Kanälen, überall. Und das ist ja auch gut so.


Abb. [M]: Smb

In großen Teilen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) gehört Personalüberlastung jedoch zum Alltag und wird von den Händlern sonst nicht nur hingenommen, sondern teilweise auch befördert. Durch eine Planung, die darauf abzielt, mit minimalen Kosten maximale Umsätze zu generieren.

Auch regulär chronisch unterbesetzt

„Die Discounter sind ja auch bei regulärem Betrieb schon chronisch unterbesetzt, wodurch wir gerade jetzt Überstunden ohne Ende schieben“, sagt der Mitarbeiter einer großen Discountkette. „Jeder, der noch kann, kommt schon arbeiten. Würden wir sonntags öffnen, müsste man ja diese Mitarbeiter innerhalb der Woche noch an einem Tag rausnehmen, damit sie trotzdem ihre zwei freien Tage bekommen. Doch wer soll dann deren Schichten übernehmen?“

Anders gesagt: Dass Mitarbeiter:innen an der Belastungsgrenze arbeiten, ist insbesondere im Discount Normalzustand. Die derzeitige Krise hat das noch einmal massiv verschärft.

Vor einigen Wochen äußerte sich die Mitarbeiterin einer großen Handelskette in den Blog-Kommentaren, um zu erklären, dass sie zwar Verständnis dafür habe, wenn sich Kund:innen ärgerten, weil es im Laden z.B. an der Kasse manchmal nicht voran gehe. „Nur ist es leider so, [dass] es an Personal mangelt und vor allem an qualifizierte[m] Personal.“ Zu zweit müsse morgens Obst und Gemüse und Fleisch innerhalb einer Stunde eingeräumt werden, schon das sei „meistens unmöglich“. Die Filialen bekämen „immer mehr Sortiment[e]“, „mehr Auflagen etc.“ – „und es wird niemand eingestellt“.

Die Aufgaben für Mitarbeiter:innen nehmen zu

In der Regel sind Mitarbeiter:innen für mehrere Aufgaben parallel eingeteilt. Einer räumt z.B. abgepackte Backwaren, Zeitungen und Blumen ein und ist gleichzeitig für die erste Kasse zuständig. Eine andere kümmert sich um Fleisch, Aufbackwaren, Leergutautomat und – falls nötig – die zweite Kasse. Der dritte sorgt dafür, dass Frischware (Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Wurst) ins Regal kommt. „Gewollt ist eine hundertprozentige Verkaufsbereitschaft bis 8 Uhr, was natürlich nicht funktioniert“, erklärt ein Mitarbeiter.

Dem LEH fällt es auch ohne Krise eher schwer, Personal zu finden – allen Kampagnen, in denen die Ketten sich als verlässliche und flexible Arbeitgeber inszenieren, zum Trotz. „Der Lebensmitteleinzelhandel hat sich das aber selbst eingebrockt“, sagt ein Mitarbeiter. „Kaum jemand möchte diesen Job noch machen. Deshalb findet man halt auch so viele Studenten in den Märkten. (…) Es kommt immer wieder vor, dass sie nach einer Woche wieder kündigen, weil es einfach härter ist als sie es sich vorgestellt haben. Die Fluktuation ist, meiner Ansicht nach, sehr hoch.“ Eine andere Mitarbeiterin berichtet, wieviele neue Kolleg:innen sie in den vergangenen Monaten an der Kasse eingearbeitet hat – und dass die meisten längst nicht mehr da sind.

Dazu kommt, dass es im System Discount nicht vorgesehen ist, mehr Mitarbeiter:innen pro Schicht einzustellen, die helfen könnten, die tatsächlich anfallenden Arbeiten zu erledigen. Denn: Mehr Mitarbeiter:innen kosten auch mehr Geld.

Alle produzieren „Graustunden“

Oftmals haben Angestellte nur eine geringe Zahl an Arbeitsstunden im Vertrag stehen, obwohl sie in der Praxis deutlich länger arbeiten. Eine Mitarbeiterin berichtet, sie sei für 24 Stunden pro Woche eingeteilt, habe in der vergangenen Woche aber über 50 gearbeitet. „Jeweils durchgehend – ohne Pause.“ Die jetzige Situation mag eine Ausnahme sein; das Prinzip, das dahinter steckt, ist es aber nicht. Es funktioniert zum Beispiel so:

Eine Discounter-Filiale bekommt aus der Zentrale eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden zugeschlagen, die sich zum Teil nach dem Umsatz richtet, und nicht nach dem Arbeitsaufwand, der nötig ist, um diesen Umsatz zu erreichen. Eine Filiale plant bspw. mit 300 Stunden pro Woche. Diese muss die Marktleiterin bzw. der Marktleiter so auf seine Mitarbeiter:innen verteilen, dass alle Schichten abgedeckt sind. Nicht jede:r Mitarbeiter:in kann auch für alle Aufgaben eingesetzt werden. Und wer die Spätschicht übernommen hat, soll auch nicht gleich wieder in der Frühschicht ran müssen. (Was sich selbstverständlich anhört, aber längst nicht immer klappt.) Wenn dann noch jemand im Urlaub ist oder krank wird, müssen die übrigen Kolleg:innen einspringen. Für Sonderaufgaben, zum Beispiel Regal-Umbauten zu Weihnachten oder Ostern, gibt es nur in Ausnahmefällen zusätzliche Stundenkontingente. „Da muss man immer schauen, dass man das irgendwo nebenbei noch hinbekommt“, erklärt ein Mitarbeiter.

Kurz gesagt: Bei den Mitarbeiter:innen, mit denen eine Filiale plant, fallen auch bei ganz normalem Betrieb fast immer so genannte „Graustunden“ an. Kaum jemand arbeitet nur das, was im Vertrag steht.

Zusätzliche Hilfe ist die Ausnahme

„Letzte Woche haben wir es gerade noch so hinbekommen, dass eine Kollegin einspringt, obwohl sie eigentlich (verdient) frei hatte. Ein anderer Kollege kam mit mir schon früher zur Spätschicht. Damit war unser Potenzial schon komplett ausgeschöpft“, berichtet ein Angestellter einer großen Discount-Kette.

Fallen Mitarbeiter:innen aus, ist es auch nicht überall selbstverständlich, dass deren Stunden der Filiale gutgeschrieben werden und z.B. in der Woche darauf eingesetzt werden können – um nach einem hektischen Wochenende vielleicht jemanden zusätzlich zum Aufräumen kommen zu lassen. Ein Mitarbeiter sagt: „Die Stunden sind dann weg.“ Und der Händler profitiert vom  Mehrumsatz ohne zusätzliche Personalkosten. Währenddessen müsse die Filiale zusehen, wie sie das Chaos mit den regulär eingeplanten Stunden beseitige.

Nochmal: So sieht in großen Teilen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels der Normalzustand aus. Das lässt erahnen, wie massiv sich die Situation angesichts des Ansturms auf die Läden in den vergangenen Tagen und Wochen verschärft haben muss. (Ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Angestellten in den Läden bei ihrer täglichen Arbeit einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.)

Alles so schön billig hier

Dass sich alle Handelsketten derzeit ins Zeug legen, um – wie versprochen – die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen, steht außer Frage. Auch dass die momentane Lage zu unvorhergesehenen Zusatzausgaben führen wird, ist wahrscheinlich. Deutlich höhere Personalkosten gehören aber tendenziell nicht dazu, den massiv steigenden Umsätzen zum Trotz. „Diese ganze Panikmache und Hysterie wird derzeit auf unserem Rücken ausgetragen“, ärgert sich ein Mitarbeiter.

Die Kollegin, die kürzlich im Blog kommentierte, hat es – noch vor der aktuellen Krise – so zusammengefasst: „Es ist nun mal so, [dass wir den steigenden] Anforderungen mit dem wenigen Personal leider nicht gerecht werden können“.

Verantwortlich dafür sind in erster Linie die Unternehmen. Verantwortlich sind aber auch die Kund:innen – wir alle, die wir uns daran gewöhnt haben, so billig einzukaufen, wie es uns heute selbstverständlich scheint, ohne dass sich die meisten (noch) fragen, wie das eigentlich funktioniert. Selbst große Supermarktketten demonstrieren mit ihren aktuellen Werbekampagnen unmissverständlich, worauf es im deutschen LEH wirklich zuallererst ankommt: den Preis (siehe Supermarktblog). Der Druck, den der Discount auf alle Marktteilnehmer ausübt, ist zum Maß aller Dinge geworden und hat auch die Erwartung der Kund:innen nachhaltig geprägt.

Wie krisentauglich ist das Discount-Prinzip?

Wenn sich der Ansturm auf die Märkte wieder gelegt hat, die Krise bewältigt sein wird und irgendwann Alltag einkehrt, werden wir uns ein paar wichtige Fragen stellen müssen.

Dazu gehört auch die, ob der Lebensmitteleinzelhandel, wie er derzeit in Deutschland funktioniert, tatsächlich auf dem richtigen Weg ist. Und inwiefern das Prinzip Discount, das niedrigste Preise verspricht, indem es durch maximale Kostenersparnis für seine Mitarbeiter:innen einen täglichen Ausnahmezustand produziert, ob also dieses Prinzip wirklich eines ist, auf das wir uns auch in zukünftigen Krisenfällen blind verlassen wollen.

Oder ob es nach all den Danksagungen und dem Klatschen auf den Balkonen doch wieder Priorität hat, dass wir alles am billigsten einkaufen können.

Symboltitelfoto: Supermarktblog"

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10 Kommentare
  • Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Vielen Dank dafür! Ich alte Unke denke allerdings nicht, das es zu besseren Bedingungen kommen wird, sofern die Krise überwunden wurde. Egal ob beim Discounter oder im klassischen Suüermarkt. Und auch einer Frau Merkel wird der LEH dann wieder völlig egal sein.

    Kaum Vollzeit und Lohn weit unter Tarif (und das, wo der Tariflohn eh schon nicht üppig ist), keine, oder kaum Zuschläge für Sonnntagsarbeit, Überstunden an der Tagesordnung, regulär eine höhere Wochenarbeitszeit (40 Stunden, wenn man das Glück hat, Vollzeit eingestellt zu werden) und meist kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Das ist Alltag in vielen privat geführten Märkten. Und sicher kein Anreiz, dort tätig zu werden.

  • Danke für den Artikel. Diese ganze Pandemiekrise fordert ja besonders systemrelevante Berufsgruppen, die eh schon schwer am Rande der Leistungsfähigkeiten sind. Für das Gesundheitswesen, öffentlicher Dienst und Lieferfahrer/arbeiter gilt ja meist das Gleiche.

    Da man das Sonntagsverbot (und/oder generell Regeln zu Öffnungszeiten?) erstmal nur ausgesetzt hat und niemanden zu neuen Öffnungen zwingt, finde ich das gar nicht schlecht. Für die Kunden ist das alles zwar noch viel verwirrender, aber so kann jeder Laden vielleicht etwas einfacher planen, wie er diese außergewöhliche Situation am besten organisiert. Das betrifft ja wirklich kleine Winzläden und riesengroße Ketten, die auch ganz unterschiedliche Möglichkeiten und Probleme haben.

    Muss da meinen Lieblings-Edeka auch mal loben, die haben die Umstellung von Normalbetrieb zu äh apokalyptischen Verhältnissen in Rekordzeit geschafft. Hatten auch großes Glück, weil das Chaos in eine monatelange Umbauaktion fiel, für die sie schon Extrakräfte hatten. Der Umbau wurde erstmal abgeblasen und so hatte man Leute da, die sich nur um Regalauffüllung kümmern konnten. Außerdem haben die eine nächtliche Lieferung mit „Pandemie-Ausrüstung“ oder wie man das nennen soll bekommen und dann wirklich alles mit Klebeband auf dem Boden verlegt zum Abstand halten, überall Schildchen mit Warnhinweisen aufgestellt. Außerdem von irgendwo zwei Sicherheitsleute eingestellt, die kontrollieren, dass jeder einen Wagen hat und nicht mehr als 75 KundInnen im Laden sind. Alle zwei Minuten gibts dazu Durchsagen, man möge Abstand halten, bitte nicht hamstern und auch an die Gesundheit der Mitarbeiter denken und am besten bargeldlos bezahlen.
    Das war zwar wirklch beängstigend, hat aber gut funktioniert und in diesem Chaos sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter den besten Schutz geboten.
    Funfact: Auf Schildern und Durchsagen wurde immer nur von der „aktuellen Situation“ geredet ohne je einmal zu sagen, dass es eine Pandemie gibt und nicht den 3. Weltkrieg oder so. Hab schon überlegt, ob sie das alles zur mehrmaligen Verwendung aufheben wollen, falls nochmal demnächst eine Ausnahmesituation plötzlich entsteht^^

    Dazu kommt vermutlich das Problem, dass sie vielleicht auch mehrere getrennte Teams bilden müssen, damit nicht ein positiver Fall im Personal dazu führt, dass der ganze Supermarkt plötzlich unter Quarantäne steht.

    Und klar nutzen die das jetzt auch alles für Eigenlog, aber muss wirklich sagen, dass ich beeindruckt bin, wie schnell die Umstellung auf Ausnahmezustand geklappt hat. Natürlich hat so eine Kette da auch gute Möglichkeiten, aber auch die noch offenen Kleinstläden haben hier in der Umgebung Improvisationstalent bewiesen und teils schnell aus dem Baumarkt Plexiglasfenster zum Mitarbeiter- und Kundenschutz gebastelt.

  • Die Beschlüsse der Landesregierungschefs müssen vom jeweiligen Bundesland umgesetzt werden und somit ist nicht überall die Sonntagsöffnung erlaubt.

    Hier in Berlin fehlt Personal, so daß inzwischen z. B. Edeka Rheinsteinstraße von 7 – 20 Uhr statt von 7 – 24 Uhr (bzw. 23.30 Uhr) öffnet und der Rewe Tierpark ab nächste Woche Montag plant bis 22 statt 24 Uhr (bzw. 23.30 Uhr) zu öffnen.

    Die durch die Bäderregelung fast das ganze Jahr erlaubte Sonntagsöffnung von Supermärkten in Worpswede wurde ebenso eingestellt wie die Sonntagsöffnung von vielen Supermärkten in Südtirol (und Italien hat kein Ladenschlußgesetz mehr).

    Mich würde ja mal der Vergleich zum Ausland interessieren: Ich kenne kein anderes Land der Welt, in dem Lebensmittel so verramscht werden wie hier im Land des Albrecht-Discounterfinders. Aus Dänemark, Polen und der Schweiz gibt es viele Kunden, die hier wegen der günstigeren Preise einkaufen. Ob es im Ausland mit Personal besser läuft bei höherem Preisniveau?

    • Schwierig ist, dass hierzulande GERADE die inhabergeführten Nichtdiscounts trotz höherer Verkaufspreise die Nominallohn- und Arbeitszeitdrücker schlechthin sind. Sich in der Öffentlichkeit aber gern als Bollwerk gegen die disountschen Raubritter darstellen.

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