Wunderwagen oder Technik-Flop: Hat sich Edeka mit seinem Easy-Shopper-System verkalkuliert?

Wunderwagen oder Technik-Flop: Hat sich Edeka mit seinem Easy-Shopper-System verkalkuliert?

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Zwischen Emden und Eisenhüttenstadt verspricht Edeka Kund:innen ausgewählter Märkte, mit dem „modernsten Einkaufswagen der Welt“ shoppen zu können. Der Praxistest zeigt: Das ist stark übertrieben. Manche Kaufleute scheinen kurz davor, das selbst entwickelte System schon wieder auszusortieren.

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Der verzögerungsfreie Blitzeinkauf ist sozusagen der heilige Gral des Lebensmitteleinzelhandels: Viele behaupten, ihn entdeckt zu haben – aber die meisten übertreiben dabei schamlos. Und während sich zahlreiche Händler mit Konzepten wie Pick & Go oder mobilem Self-Scanning vor allem auf eilige Stadtkund:innen konzentrieren, hat Edeka mal wieder die Wocheneinkaufstätigenden im Blick.

Sogar ganz neue Fuhrparks hat die Regionalgesellschaft Minden-Hannover deswegen angeschafft! Und wirbt offensiv für „die schnellste und einfachste Art des Einkaufens“, und zwar „mit dem modernsten Einkaufswagen der Welt“ (für den gerade IT-Netzwerkadministrator:innen gesucht werden).

„Easy Shopper“ heißt das 2017 entwickelte System, das inzwischen in 134 Edeka- und Marktkauf-Filialen im Stammgebiet der blau-gelben Regionalgesellschaft etabliert ist. Und bei dem Kund:innen dazu eingeladen sind, mit speziellen Wagen durch den jeweiligen Markt zu rollern, an denen sich Produkte sofort scannen lassen, um zum Schluss alles flugs bezahlen zu können, ohne dass nochmal irgendwas aufs Kassenband gelegt werden muss. Scan & Roll, sozusagen.

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Klingt super. Und ist eine sehr Edeka-typische Lösung, an Innovationen heranzugehen: Erstmal einen Haufen neuer Hardware anschaffen, das kann ja nicht falsch sein. Bei der Regionalgesellschaft heißt es:

„Wir wollen das Einkaufserlebnis für unsere Kunden immer wieder modernisieren und dabei auch Innovationstreiber sein. Die fortschreitende Digitalisierung für unsere Kunden in die Märkte bringen und mit dem EASY Shopper die Vorteile des Online- Handels mit den Vorzügen des Einkaufserlebnisses im Markt kombinieren.“

Dem Einkaufswagen beim Booten zusehen

Ein bisschen böse gesagt sehen die „Whiz Carts“ (wie der Münchner Hersteller, an dem Edeka mehrheitlich beteiligt ist, seine selbst entwickelten Wagen nennt) eher aus wie Einkaufswagen, wie man sie sich in der Vergangenheit für die Zukunft vorgestellt haben muss: unvergittert mit zwei Abstellflächen, auf die sich Taschen positionieren lassen, in die man Produkte gleich einräumt; mit stabiler Metallantenne an der Seite, an der Waren gescannt werden, Kleiderhaken zum Jackenaufhängen inklusive; und Touchscreen am Griff, um den Einkauf samt errechnetem Warenkorbwert stets im Blick zu behalten.

Bei zahlreichen Edeka-Märkten gibt es für die Easy Shopper eine eigene Parkbox; Foto: T.B.

Im Frühjahr 2022 hat Edeka bereits eine abgespeckte Variante des Easy Shoppers – „ein platzsparenderes und günstigeres Modell“ – vorgestellt, das in giftgrün ohne Arm auskommt, einfach einen Touchscreen mit Scanner aufgesetzt bekommen kann und insgesamt wieder sehr viel traditioneller nach Einkaufswagen aussieht.

Nicht mehr ganz so futuristisch wie das Original: neuer Easy-Shopper-Einkaufswagen in Berlin-Steglitz; Foto: Smb

Aber flüssiger ist das Einkausferlebenis deswegen auch nicht geworden.

Bei meinem Test Anfang des Monats im Edeka Center No.1 in Berlin-Steglitz (siehe Supermarktblog) machte der Easy Shopper keinerlei Anstalten, den von meiner dazu gehörigen App erzeugten QR-Code zu erkennen. Eine Anmelde-Anleitung gab es weder vor Ort noch in der App. Die Mitarbeiterin von der gegenüberliegenden Information wollte erst, dass ich mich „ins Kunden-WLAN einlogge“, holte dann aber noch eine zweite Mitarbeiterin hinzu, die auch nur bedingt weiterwusste – und das Tablet schließlich neu startete, damit wir gemeinsam dem Easy Shopper beim Booten zusehen konnten.

„Artikeldaten werden geladen“

Irgendwann hat es dann doch geklappt; ich hab eine sehr, sehr stabile Permanenttragetasche mit hässlichem Logo geschenkt bekommen – und los ging der Einkauf!

Bei dem ließen sich die ausgewählten Artikel, auch marktfremde von Partnertheken, dann glücklicherweise sehr viel leichter scannen. Bloß unverpacktes Obst und Gemüse muss händisch gesucht bzw. am Screen eingegeben werden. Das geht entweder über die Suchfunktion…

Upsi, „Bei ihrer Suchanfrage ist ein Fehler aufgetreten“; Foto: Smb

… oder das an SB-Kassen erinnernde Menü, das ein paar ganz praktische Features hat: z.B. der Schnellzugriff auf Obst und Gemüse, Brot und Getränke, die Suche über vorgeschlagene Preise (z.B. „0,99“, „1,29“) und die Kennzeichnung von Artikeln, die aktuell gerade im Angebot sind, mit kleiner roter Flagge. Was tatsächlich eine nützliche Zusatzinformation ist.

Dass viele der von mir ausgewählten Artikel ohne Produktabbildung auskommen mussten (oder bloß rätselhaft als „Eigenproduktion“ umschrieben wurden), schmälerte die versprochene Übersichtlichkeit etwas.

Schwere Artikel müssen nicht an den Wagengriff hochgehievt werden, sondern lassen sich theoretisch zusätzlich per App erfassen.

Und wer gleich kontrollieren will, ob er richtig gescannt hat, braucht Geduld: Regelmäßig erscheint die erfasste Ware nur mit einigen Sekunden Zeitverzögerung auf dem Screen, bis dahin heißt es: „Artikeldaten werden geladen. Sie können Ihren Einkauf einfach fortsetzen.“

Naja, suboptimal.

Schnelles Bezahlen, aber nur mit Empfang

Dabei ist die Grundidee ja richtig: „kein Warten, kein Umpacken, schnelles Bezahlen“ verspricht die Handelskette Nutzer:innen, die für Letzteres an eine separate Easy-Shopper-Kasse gelotst werden, wo sie sofort drankommen sollen. Und die in Steglitz, wie eine herbeieilende Mitarbeiterin erklärte, extra rot beleuchtet als „geschlossen“ gekennzeichnet ist, damit da niemand anders hingeht. Klar. Häh?

Separate Schnellkasse für Easy-Shopper-Kund:innen; Foto: Smb

Bezahlt werden kann wahlweise regulär oder direkt per App: indem man mit dem Smartphone den Code auf dem Display scannt und den Betrag bestätigt, wofür vorher eine Kreditkarte hinterlegt worden sein muss. SEPA-Lastschrift gibt’s ebenfalls, (löblicher- und umständlicherweise) aber erst, nachdem man dem Edeka-Technologie-Partner einmalig händisch 1 Cent zur Bestätigung aufs Konto überwiesen hat – was bis zur Einsatzbereitschaft natürlich ein paar Tage dauert.

Bei mir hat die App-Bezahlung leider auch trotz Kreditkarte nicht geklappt: kein Netz an der Kasse. Und, ja, ich weiß: Ich soll mich ins Kunden-WLAN einloggen. Will ich aber aus guten Gründen gar nicht.

Alternativ überträgt der Easy Shopper den Einkauf an die Kasse, wo dann regulär bezahlt wird.

Einkaufsliste und digitaler Bon als Vorteile

Und das ist ja auch in Ordnung – aber mit all diesen Umständlichkeiten und Voraussetzungen vielleicht doch nicht „die schnellste und einfachste Art des Einkaufen mit dem modernsten Einkaufswagen der Welt“. (Zumal es wie von Amazon längst Modelle gibt, die eingelegte Artikel ohne Scannen eigenmächtig erkennen können.)

Zu den Vorteilen des Easy Shoppers gehört allenfalls, nachher in der App einen digitalen Bon abrufen zu können und Artikel zum Wiedereinkauf direkt zur „Einkaufliste“ hinzuzufügen, die sich theoretisch beim nächsten Mal an den Wagen übertragen lässt, um weniger scannen zu müssen.

Edeka animiert Kund:innen aktiv zur Nutzung des Easy-Shopper-Systems; Foto: Smb

Aber so richtig scheint mir das den enormen Aufwand in Anschaffung und Kommunikation nicht zu rechtfertigen, zumal die Grundfunktion des Systems – Ware direkt am Wagen scannen und nachher nicht umpacken müssen – ja auch erzielt werden könnte, wenn man einen sehr viel flexibleren und günstigeren Handscanner einfach in eine entsprechende Vorrichtung am Wagen schöbe.

Außerdem funktioniert die Easy-Shopper-App auch für klassisches Scan & Go mit dem eigenen Smartphone, ohne dass man einen Wagen dazu nehmen muss – allerdings nicht mit der Zahlart SEPA-Lastschrift, wie die App informiert.

Unter den selbstständigen Edeka-Kaufleuten erfreute sich das System zuletzt trotzdem großer Beliebtheit, zumindest wenn man der Fachpresse Glauben schenken mag; einzelne Selbstständige berichteten, bis zu 30 Prozent ihres Umsatzes werde inzwischen per Easy Shopper abgewickelt, weil vor allem Stammkund:innen mit hohem Bon regelmäßig aktiv seien. Dafür spricht auch, dass die Regionalgesellschaft die Zahl der Einsatzorte zuletzt kontinuierlich erweitert hatte.

Weggesperrte Wunderwagen

Inzwischen steht so mancher Kaufmann dem System aber auch skeptisch gegenüber. In einem zweiten Berliner Markt, wo ich easyshoppen wollte, stand ich gerade vor heruntergelassener Rollade an der „Parkbox“ des daneben beworbenen und dahinter weggesperrten Wunderwagens.

Im Laden selbst waren auf den Preisschildern von Obst und Gemüse zwar noch Easy-Shopper-Kurzcodes angezeigt; und Bodenkleber führten zur separaten Easy-Shopper-Expresskasse.

Eine Mitarbeiterin im Markt erklärte auf Nachfrage allerdings, dass eine Nutzung derzeit nicht möglich ist, weil mit den Wagen „zuviel passiert“ sei, was in dieser Form für „keinen Händler mehr tragbar sei“ – eine Umschreibung dafür, dass einzelne Nutzer:innen das System wohl zu Betrugszwecken nutzen wollten. Derzeit werde beratschlagt, ob der Easy Shopper nochmal angestellt würde. Sonderlich optimistisch klang diese Auskunft nicht.

Wir müssen leider vorerst drinnen bleiben; Foto: Smb

Auf die Supermarktblog-Frage, ob man sich des Problems bewusst sei, erklärt Edeka Minden-Hannover:

„Wir können (…) nicht bestätigen, dass es durch den Einsatz des EASY Shoppers zu erhöhten Diebstahlversuchen kommt. Grundsätzlich bringen wir unseren Kunden das nötige Vertrauen entgegen und setzen auf deren Ehrlichkeit beim Scannen der Produkte. Es gibt zusätzlich diverse technische und organisatorische Mechanismen, die zur Diebstahl-/Missbrauchsprävention genutzt werden.“

Die scheinen aber wohl nicht allen Kaufleuten auszureichen. Und so lange das der Fall ist, muss der modernste Einkaufswagen der Welt aufpassen, nicht zu einem teuren Technologie-Flop zu werden, vor dem irgendwann endgültig die Rolllade runtergelassen wird.


Nachtrag, 13. Januar: Edeka Minden-Hannover reagiert mit folgendem Statement auf den obigen Text:

„Die Darstellung, dass manche EDEKA-Kaufleute kurz davor seien, das EASY Shopper-System wieder auszusortieren, entspricht nicht der Realität. Beim im Text genannten Markt in Berlin handelt es sich um einen absoluten Einzelfall. Es ist der einzige Markt, aus dem der EASY Shopper+Anlage wieder entfernt wurde. Wir werden uns vom EASY Shopper keinesfalls ‚verabschieden‘, sondern den geplanten Roll Out in diesem Jahr unvermindert fortführen. Bis Ende 2023 ist geplant, rund 210 Märkte mit den EASY Shopper-Systemen auszustatten.“

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21 Kommentare
  • Problem ist ja wohl auch, dass die Einkaufswagen nur in den Märkten geparkt werden können, über Nacht auf dem Parkplatz ist ja keine Option
    dazu die Gefahr, dass die Wagen auch tagsüber vom Gelände entfernt werden, um die Tablets zu stehlen
    dazu leider Vandalismus
    im Grunde müssten es Tablets zum Aufstecken sein, die man vor dem Einkauf an der Info gegen Pfand abholt und später zurückbringt, was wiederum Personal kostet

    • Dann kann man ja gleich wie Rewe, Kaufland und Globus auf Handscanner setzen. Diese werden per „Verteilautomat“ verteilt und über spezielle Halterungen an der SB-Kasse wieder „eingesammelt“. Da der Scanner den Markt nicht verlässt, wird auch kein Pfand erhoben. Allerdings verlangt der „Verteilautomat“ beim Kaufland und Globus die Kundenkarte.

      Weiterer Vorteil: Die Halterung ist so günstig, dass man sie an alle Einkaufswagen installieren kann. Man braucht also keine extra Einkaufswagenboxen.

      Würde mich nicht wundern, wenn auch Edeka auf diese Handscannerlösung wechseln würde. Immerhin dürfte die deutlich billiger, platzsparender und vandalismussicherer sein. Auch braucht man bei Einkaufszentren weniger Geräte, weil sie eben nur von Markteingang bis Kasse unterwegs sind und nicht noch in anderen Läden oder auf riesigen Parkplätzen.

    • In unserem Stamm Edeka bei Hannover stehen die Dinger schon eine Weile auch über Nacht draußen. Tagsüber werden die ziemlich rege von Kunden verwendet. Wir nehmen es meistens, wenn wir am Samstag einen Wocheneinkauf machen und keine Lust auf Schlange stehen haben.

  • Bitte seht euch nochmal das Konzept von Amazon an.
    Ich kenne das nur so, dass der Dash Cart aktuell auch nur EANs scannt. Artikelerkennung ist noch nicht umgesetzt.

    • „The cart uses a combination of computer vision algorithms and sensor fusion to help verify each item placed in—and removed from—the cart.“

    • Das Zitat sagt doch nichts anderes.
      Ist aktuell mit dem Modell für Europa so, dass es nur mit Kamera (Computer Vision) EANs scannt und Artikel wiegt.
      Die Algorithmen sichern die Integrität von erfasstem und gewogenen Artikel.
      Am besten mal selbst bei Wholefoods ausprobieren 😉

  • In Braunschweig wurden die Easy Shopper schon vor rund 2 Jahren mit hohem Werbeaufwand eingeführt. In der Einführungswoche gab es überall im Laden Leute, die einem die Wagen erklärt und bei Problemen geholfen haben.
    Ich finde die Easy Shopper prinzipiell gut aber die Integration in die Edeka-App ist nicht vorhanden.
    Ich zahle gerne über die Edeka-App, kann dann aber keine Gutscheine einlösen, die ich als Deutschlandcard-Inhaber manchmal beim Einkauf an der Kasse bekomme.
    Außerdem kann ich keine Genußpunkte in der Edeka-App sammeln und verzichte somit auf weitere Benefits.

  • Ich gehe Samstag vormittag bei meinem Supermarkt einkaufen, der einfach wie ein normaler Supermarkt funktioniert. Ich kaufe ein, warte selten (selbst vor Feiertagen sind’s typischerweise nicht mehr als fünf Minuten), schenke der Kassiererin ein Lächeln bekomme in der Regel eins zurück. Ich brauche keine Kundenkarte, kein Handy, kein WLAN, muss nicht für mein Geld auch noch arbeiten, bezahle bar und behalte meine Daten für mich.

    Und das ist wirklich ein Problem. Das macht mich ganz mürbe, denn ich wäre so gerne auch ein zukunftsorientierter Kunde, der die unendlich schlimme Wartezeit von drei zweieinhalb Minuten an der Kasse spart. Für das neue Jahr habe ich mir fest vorgenommen, mir für jeden Laden eine andere App aufs Handy zu laden, mir alle Kundenkarten zuzulegen, einen passenden Mobilfunkvertrag mit ganz viel Datenvolumen abzuschließen und Fortbildungen zu machen, wie welches zeitsparende System funktioniert, damit ich zukünftig viel mehr der gesparten Zeit voll gechillt vor dem Fernseher verbringen kann.

  • Ich bin mit dem easy Stopper super zufrieden. Der shopper wird in diesem Bericht unzutreffend verrissen. In meinem Bekanntenkreis gibt es nur zufriedene Nutzer

  • Wir benutzen dieses System schon seit gut 1,5 Jahren in Erkner, bei Berlin. Der Easyshopper Einkauf hat jedesmal sehr gut funktioniert und wir sind jedesmal begeistert, allein die Zeitersparnis ist sehr groß. Für einen korrekten Test, sollte man das System auch öfter testen. Eine Erweiterung des Easyshopper Systems wäre sehr wünschenswert.

  • Da lob‘ ich mir IKEAs „Shop & Go“ – in der IKEA-App ist eine Scan-Funktion integriert, mit der man die Barcodes der Produkte über die Kamera im eigenen Handy scannt. Für die Kasse produziert die App dann einen QR-Code, den man an den normalen Self-Service-Kassen einscannt, und das wars. In einigen IKEEN gibts auch extra Shop & Go-Kassenbereiche, damit man noch schneller wird. Man muss sich jedoch ins IKEA-WLAN einloggen, ohne gehts nicht. In meinen Testläufen lief das scannen über die App sehr schnell und präzise, sobald der Barcode im sichtbaren Bereich ist, reagiert die App von alleine. Ein mal hat die Kasse jedoch den QR-Code der App nicht erkannt – und ich musste alles nochmal scannen.

  • Zur Edeka App kann man nur sagen: Was eine Katastrophe.
    Mehrmals ist mir direkt vor der Kasse der gesamte Warenkorb verschwunden, manchmal zeigt sie mitten im Einkauf das ich nicht mehr im Laden sei (trotz Kunden WLAN), bezahlen schlägt mal zufällig ohne erkennbaren Grund fehl und seit Dezember startet sie gar nicht mehr, trotz kompletter Neuinstallation.
    Das letzte mal als sie ging wurde mir kurz vorm Ausgang hintergerufen ob ich wohl bezahlt hätte, weil ich einfach so durch die Kasse bin. 🤨

  • Ich kann die Erfahrung überhaupt nicht teilen. Beim Marktkauf in Osnabrück nutze ich die Easy Shopper seit über 1,5 Jahren ca. einmal die Woche. Sowohl das Anmelden, die Artikelerkennung als auch das Bezahlen in der App funktionieren bisher problemlos.

    Gerade für den klassischen Wocheneinkauf finde ich die Easy Shopper eine gute Lösung. Auf der Abstellfläche passen stabile Taschen oder die klassischen Faltkiste die man sowieso im Kofferraum hat. Ich nehme den Artikel aus dem Regal und lege ihn in die Kiste. Danach fasse ich den Artikel erst wieder an wenn ich ihn Zuhause verräume. Das ist für mich sehr komfortabel und eine echte Zeitersparnis zum sonst ständigen hin und her packen aufs Kassenband etc.

    Der einzige Nachteil ist meiner Meinung nach, dass sich bestimmte Artikel nicht wieder selbst stornieren lassen. Z.B. ein Bettlaken mit einem Wert über 40,00€ lies sich nicht eigenständig stornieren als es einmal gescannt war. Dies wurde mit der Meldung quittiert, dass dies nur durch das Personal erfolgen kann. Die nachträgliche Entscheidung für eine andere Farbe oder Größe ist somit umständlich.

  • Ich kann die Kritik nicht vestehen. Wir benutzen den Shopper bei jedem Einkauf im Edeka Markt und fnden ihn super. Wir sind beide im Rentenalter und kommen bestens mit dem Wagen zurecht.

  • Bei uns in Salzgitter hat unser Edeka-Center auch Easy-Shopper. Nach Wochen habe ich diesen auch genutzt. Man kann ihn mit der Deutschlandcard oder der Edeka-App „aktivieren“. Wir haben hier diese mit den Ablageflächen. Das Scannen funktioniert super. Bei Getränken wird gefragt ob Kiste oder Einzelflasche. Mir fehlt noch, dass man Artikel suchen kann. Klar weiss ich zB wo Tassimo-Kaffee ist aber das Teil findet weder Tassimo noch T-Disc oder andere Namen. Kaffee-Pads würde er finden. Naja – und halt den Weg zum Produkt.
    Ansonsten praktisch, ich kann die Deutschlandkard noch einscannen und Boni. An der Kasse zahle ich mit EC-Karte oder Bar. Internetverbindung bei uns ist OK, da brauche ich keine Edeka-Wlan. Bezahlen via Smartphone-App mach ich grundsätzlich gar nirgends. Ich habe lange gewartet, bis ich es genutzt habe, weil ich zuerst Angst hatte einem Verkäufer den Job zu kosten – was aber nicht der Fall ist. Somit für mich: TOP.

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