Metro trennt sich von Real – die (fast ganz) ehrliche Verkaufsannonce

Metro trennt sich von Real – die (fast ganz) ehrliche Verkaufsannonce

Inhalt:

Metro will die SB-Warenhauskette Real verkaufen, um sich künftig ausführlich dem eigenen Großhandelshobby zu widmen. Fehlt bloß noch die passende Anzeige dazu. Kein Problem.

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Die Ehelichung vermögender Geschäftsleute ist eine seit jeher anerkannte Taktik, um erfolgreich von eigenen Nöten abzulenken. Insofern darf man den früheren Handelsriesen Metro dazu beglückwünschen, sich vor seiner künftigen Unsichtbarwerdung noch flugs dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky versprochen zu haben. Kretinsky übernimmt nun auch die Anteile der Elektronikhandels-Holding Ceconomy (Media Markt, Saturn), die bis vor einem Jahr selbst noch unterm Metro-Namen firmierte (und genügend mit sich selbst zu tun hat).

Eine Woche zuvor hatte Metro zudem angekündigt, ihre SB-Warenhauskette Real verkaufen zu wollen, um sich künftig ausführlich ihrem Großhandelshobby zu widmen (und vermutlich eine Boutique in Düsseldorf zu eröffnen).

Statt eines bereits ausgehandelten Verkaufs lediglich die Absicht desselben anzukündigen, spricht eigentlich für sich.

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Metro-Chef Olaf Koch meint zwar, man sei in den zurückliegenden Monaten bereits von Unternehmen wegen eines Real-Verkaufs kontaktiert worden, aber noch nicht bereit dafür gewesen. (So wie vor zweieinhalb Jahren, vermutlich.) Jetzt ist die Bereitschaft zwar endgültig da! Es fehlt aber nach wie vor noch ein Unternehmen, das leichtsinnig mutig genug wäre, die Investitonsstau-gewordene Ladenkette dauerhaft zu adoptieren und wieder hochzupäppeln.

Das Supermarktblog hilft wieder gerne bei der Vermittlung – mit einer Annonce, die potentiellen Abnehmern die Übernahme schmackhaft macht. Idealerweise zu veröffentlichen bei Deutschlands Verkaufsportal Nummer eins, auf dem Dinge veräußert werden, die ihre bisherigen Besitzer dringend loswerden wollen (bevor sie sie zum Recyclinghof fahren müssen): Ebay Kleinanzeigen.


Verkaufen gebrauchte SB-Warenhauskette mit Zubehör, ca. 280 Läden, i.d.R. großzügig geschnitten, gute Verkehrsanbindung. Zustand: sanierungsgeeignet. Umsatz: schwankend.

Die Zukunftspotenziale für neue Eigentümer im Einzelnen:

  • Sie erwerben ein Filialnetz, aus dem in den vergangenen Jahren zahlreiche Standorte zur Sanierungsvermeidung an die Konkurrenz abgegeben wurden, und können sich deshalb voll und ganz auf die verbliebenen Reststandorte konzentrieren.
  • Bis auf wenige Ausnahmen sind die Läden so sehr in die Jahre gekommen, dass bei einer umfassenden Sanierung keinerlei Rücksicht darauf genommen werden muss, teure Ein- bzw. Umbauten zu neutralisieren.
  • Ein unter dem Titel „Markthalle“ entwickeltes Konzept ist inklusive und eignet sich vor allem zu Marketingzwecken, um positive Berichterstattung in Lokal- und Fachmedien zu generieren. (Von einer flächendeckenden Umsetzung wird aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen abgeraten.)
  • Mitarbeiter wurden über Jahre hinweg erfolgreich an Gehaltsverzicht und Schließungsdrohungen gewöhnt und so gegen außergewöhnliche Härten immunisiert; der Geschäftsbetrieb wurde kürzlich auf eine neue Untergesellschaft übertragen, um niedrigere Personalkosten bei Neueinstellungen durchzusetzen, von denen Sie direkt profitieren können.
  • Einer umfassenden Neuaufstellung des Online-Geschäfts mit Lebensmitteln stehen keinerlei erfolgreich etablierte Konzepte im Wege; Kunden wurden wirksam von der Wiederbestellung abgehalten, um keine unnötigen Fakten zu schaffen. Der Ballast einer eigenen Lieferflotte ist nicht vorhanden.
  • Das Eigenmarkenportfolio befindet sich dauerhaft in der Neupositionierung, die aber erfahrungsgemäß nach Belieben rückgängig gemacht, abgebrochen werden oder ins Gegenteil verkehrt werden kann, ohne dass dies Kunden unnötig auffiele.
  • Als Bonus erhalten Sie eine Geschäftsführung, die per Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich die Qualifikation zum Handelsillusionisten erworben hat.

Es handelt sich um einen Privatverkauf. Keine Garantie, erst recht keine Rücknahme! Preisnachlass für Selbstabholer. Bei Interesse bitte zügig melden.


Screenshots [M]: Ebay Kleinanzeigen/Smb"

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17 Kommentare
  • Ich bin doch irritiert, was da eigentlich passiert. Und zwar auf beiden Seiten. Wer ist so verrückt, real zu übernehmen? Aus Kundensicht ist der Zustand der Märkte so erbärmlich, dass man sich ernsthaft Gedanken machen sollte, ob nicht eine Schließung sinnvoll wäre.
    Auf der anderen Seite steht die Metro mit ihrem Großhandel: auch diese Märkte brauchen dringend Investitionen. Ich kenne drei Märkte, und in allen drei das gleiche Bild. Nun mag ein Großhändler nicht auf schicke Optik angewiesen sein, aber ich denke, die Betriebskosten der alten, unsanierten Gebäude sind auf Dauer ein Problem.
    Man darf gespannt sein…

  • Der einzige Schuppen, der mir einfällt, der da zuschlagen könnte, ist die Schwarz Gruppe. Einfach überall ein K dran pappen und es fällt erstmal nicht viel auf.

  • Kartellamt, wir kommen.
    Ich würde als Schwarzgruppe das Zeug kaufen und schließen. Kommt vermutlich günstiger als eine Komplettsanierung. Evtl. ein paar wenige Märkte offen lassen, ansonsten nur die Konkurrenz aktiv beseitigen.

  • Hallo Leute, wisst ihr eigentlich wie viele Arbeitsplätze verloren gehen. Bin seit 23 Jahren im Unternehmen, 59 Jahre, wo soll ich dann noch einen Job finden.
    Die Herren der Geschäftsführung wußten das sicher schon länger und haben uns schön an der Nase herumgeführt. Die haben sich sicher ihre Schäfchen ins trockene gebracht.
    Es ist eine riesen Sauerrei was da passiert.

  • Denkt jemand auch an die Mitarbeiter von Real. Ich bin ein Mitarbeiter von Real und finde manche Kommntare überflüssig. Es geht um unsere Existenz. Klar sind einige Märkte zum Teil in die Jahre gekommen, aber ich für meinen Teil kann nur sagen wir geben jeden Tag unser bestes.

  • Ich war von 1989 bis 2007 bei real. Habe die ganze Umbauphase Meister/ Real mitgemacht, ebenso die Übernahme einzelner Märkte an Kaufland. Nach der Jahrtausendwende kam dann das von Cap Gemini erarbeitete Konzept “ Kompass“. Aus Mitarbeitern zusammen gestellte Kommissionen sollten Sparpläne ausarbeiten weil den Oberen in Düsseldorf nichts mehr einfiel. Diese Mitarbeiter wurden dann zu Buhmännern gemacht, die erarbeiteten Ideen und Konzepte vom Personal ignoriert und von der Geschäftsleitung blockiert wurden. Beispiel: Um die Telefonkosten zu drosseln sollte das nur noch über die Telefonzentrale möglich gemacht werden. Aber die Dienstwägen für die Geschäftsleiter, die privat sowieso schon die dicksten Schlitten fuhren, waren absolutes Tabu.
    Von diesem Thema “ Kompass“ war ein Jahr später schon nichts mehr übrig. Es wurde immer weiter gewurschtelt, das Personal verarscht, Hauptsache die Aktionäre werden befriedigt.
    Jetzt haben sie den Salat, selbstverschuldet und längst überfällig.

  • Um die Mitarbeiter tut es mir leid, andererseits wird seit Jahren auf deren Rücken irgendein Ungarns Konzept nach dem nächsten umgesetzt (oder nicht). Die Aufschreie sind vor dem Hintergrund einer drohenden Arbeitslosigkeit natürlich nicht gering, aber die Schuld trifft nicht die Kunden oder fehlende Investoren, sondern die Geschäftsleitungen der vergangenen Jahre / Jahrzehnte. Auch viele Schlecker-Mitarbeiterinnen waren sicherlich bemüht – wenn die Unternehmensleitung aber nicht versteht, dass ein Geschäft nicht nur um „groß zu werden“ Investitionen braucht, sondern auch um „zu überleben“, dann liegt dort einfach schlechtes Management vor.

    Ich prophezeie eher den Verkauf einzelner Standorte. Kaufland, REWE, Globus, Famila kaufen die Märkte, die attraktiv sind, alle anderen werden geschlossen. Einzige Möglichkeit wäre noch ein ausländischer Investor: stellt sich aber die Frage, wer das sein will. Mit einem Schlag hätte man immerhin noch ein sehr breites Netz an Hypermärkten. Alleine bereits vorhandene Stabdorte schaffen zumindest die Ausgabgslage, dass man in einer Stadt an anderer oder gleicher Stelle bevorzugt wird beim Neubau. Carrefour (angeschlagen) und Tesco (im Heimatmarkt durch die deutschen Discounter unter Druck gesetzt) erscheinen mir noch am wahrscheinlichsten. Dass Walmart wieder Eintritt (dieses Mal ohne nennenswerte Konkurrenz) erscheint mir unwahrscheinlich.

  • Auch Kaufland schwächelt. Das SB-Warenhaus ist ein Auslaufmodell. Der Shopper fährt nicht mehr zur „grünen Wiese“, wo die Warenhäuser vor rund 30 Jahren aus den Boden sprossen. Gewinner sind die Nahversorger wie Edeka, Rewe und die Discounter. Wer kauft denn noch das ganze Non Food Kram bei Real oder Kaufland? Das Geschäft wird über das Internet abgewickelt und die Non Food Flächen dümpeln vor sich hin mit einer sehr geringen Flächenrentabilität.

  • Ich selbst habe Anfang der 2000er in einem Hotel in Berlin gearbeitet und durfte das damalige Management von real kennenlernen. Sie waren damals nach Berlin kommen um über den benachbarten real Markt in der Shopping Mal zu beraten sowie die anderen Märkte in Berlin. Der Anteil der nicht abverkauften weißen und braunen Ware war in den Märkten so hoch das dies das ganze Unternehmen damals bedroht hatte. Regionalgesellschaften wie bei Kaufland gab es damals wie heute auch nicht. Das Team war damals sichtbar gut gelaunt und positiv gestimmt die Märkte so umzustruckturieren, dass diese wieder Gewinn machen. Als aber zum dritten Treffen der Runde nur noch zwei Handelsvertreter von real kamen, war klar was auch ca. ein Jahr später erfolgte. Der Markt wurde geschlossen.

    Wenn das Management real nur als Paket verkaufen will, wird real schlicht Schlecker 2.0. Denn Edeka und rewe werden dies nicht übernehmen dürfen Seitens vom Kartellamt. Zumal Edeka nicht so viele Edeka Center im Bestand gebrauchen kann. Rewe mit seinem Rewe Center (ex Toom SB Markt) schon längst verabschiedet hat. Zwar wäre dem hier ach so „bösen“ Kaufland eine Option. (Die jeweiligen regionale Gesellschaften alleine sind durchschnittlich mit einer Millionen Euro Kreditwürdigkeit laut Credit Reform bewertet) Aber der Markt in Deutschland ist nicht nur für Kaufland übersättigt. Der Familienbetrieb Globus ist zu regional. Newcomer wie Tegut wäre dies die Möglichkeit auch mehr nach Norddeutschland zu expandieren. Aber die aktuellen real Märkte sind zu groß und zu teuer für einen Umbau. Eine Übernahme von Amazon wird es auch nicht geben.

  • Warum nicht Amazon? Als Versandlager für einen SameDay Delivery Service im Lebensmittelbereich. Das würde der Konkurrenz richtig weh tun.

  • Könnte auf den ersten Blick aufgrund der oft verkehrsgünstigen Lage Sinn ergeben.

    Davon wären aber vermutlich die etwaigen Vermieter erst zu überzeugen, wenn sich eine bisherige Fläche mit Laufkundschaft zu einem Warenlager mit ununterbrochenem Ausliefer-Verkehr wandeln soll. Welche Mieten kann man für ein Warenlager abrufen, im Vergleich zu Verkaufsfläche? Ergibt ein schmucklos errichtetes Versandlager mit hohen Hochregalen für Versandhändler nicht mehr Sinn in Bezug auf die Raumausnutzung, als die tendenziell eher flachen und ausgedehnten Bauten der Hypermärkte? Wie steht es um die Kapazität der Zufahrtsstraßen, die sich bisher auf Kundenparkplätze fokussieren statt auf Laderampen? Was sagt der jeweilige kommunale Flächennutzungplan zu dieser Art von Gewerbenutzung, wo doch Einzelhandel vorgesehen ist?

    Zudem gibt es Standorte, wo Real quasi Ankermieter für eine Mini-Mall ist. Zugegebenermaßen ist fraglich, ob die dort üblichen drumherum gruppierten kleinen Läden (Schuhreparatur, Blumen, Reinigung, Backshop) besser mit Leerstand zurechtkämen als mit einem Warenlager…

    Es sieht so als, käme man nicht um größere Umstrukturierungen herum, auf vielen Ebenen. Große Frage: Wer bezahlt es, und was ist der Nutzen?

  • Substanz ist bei real noch teilweise vorhanden, bei Non-Food Artikeln und Online-Shop ist man Kaufland und Co. um Längen voraus, ist aber nicht in der Lage die Waren/insbesondere Angebote im Markt vernünftig zu präsentieren.

    Die Gebäude-Optik, die real den Kunden bietet ist teilweise absolut unterirdisch, so hinterlassen selbst aktuell noch gut laufende Läden beim Kunden einen schlechten Eindruck.

    Bei 280 Läden summiert sich der Investitionsstau auf eine relativ grosse Zahl, wahrscheinlich müsste man mehr als eine Milliarde Euro reinpumpen – ein sehr grosses Risiko.

    Die Mitarbeiter müssen auf eine ausländischen Investor hoffen, der den deutschen Markt versteht und langfristig denkt.

    Kaufland und Co. werden keinen müden Euro zücken, man weiss ja von Schlecker und Kaisers wie das mit 95% Wahrscheinlichkeit endet.

  • Richtiger, aber längst überfälliger Schritt. Ich fürchte, der Verkauf kommt eher zu spät als zu früh – vor zehn Jahren hätte man das sinkende Schiff vielleicht wieder auf Kurs bringen können, aber mittlerweile ist Real derart verkommen und runtergewirtschaftet, dass da kaum noch was zu retten sein dürfte, wenn man sich alleine den Zustand der Gebäude ansieht, die vielerorts imemr noch ramschig-verfallenes 70er-Jahre-Flair ausstrahlen. Wer sollte das schon übernehmen? Edeka und Rewe dürften aus kartellrechtlicher Sicht die Hände gebunden sein, einzig realistische Option wäre tatsächlich Kaufland. Für einen großen ausländischen Konzern wie Auchan, Tesco, Carrefour oder Walmart wäre das natürlich eine reizvolle Möglichkeit des deutschen Markteinstiegs, schließlich bekäme man auf einem Schlag ein deutschlandweites Filialnetz, aber nach dem Walmart-Debakel (das natürlich großteils hausgemacht war) wird wohl keiner mehr sich mit deutschen Warenhäusern verzetteln.

  • @ Autor diesen Artikels. Woher nehmen Sie sich das Recht, so einen Bullshit zu schreiben wie diesen:
    „Mitarbeiter wurden über Jahre hinweg erfolgreich an Gehaltsverzicht und Schließungsdrohungen gewöhnt“.

    Woher haben Sie diese Information?Bitte belegen Sie dies. Korrigieren Sie bitte diesen Punkt und schreiben Sie, dass die Belegschaft dazu genötigt wird und dies kann ich Ihnen belegen.

  • Die Metro wollte real,- schon vor 10 Jahren verkaufen. Im Jahre 2012 hatte eine Delegation von Abgesandten der real,- SB-Warenhaus, dem Herrn Koch mal die echten Zahlen unter die Nase gehalten. Alleine die unsinnigen Treueaktionen schlagen mit 50 Million Miese jährlich zu Buche. Das schlechte Sortiment der Textilabteilung wird seit 2003 bemängelt. Die Hände hat der Olaf über den Kopf geschlagen, fix und fertig war der gute Mann, geändert hat sich aber nichts.

    Vielleicht hatte er gehofft, dass der fast heimliche Verkauf der 13 Kipp-Häuser (massa), würde die Talfahrt in die rote Zahlen stoppen. Wer aber Geschäfte mit dem Teufel macht, der hat nichts besseres verdient.

    real,- ist pleite, die können gerade keinen Markt mehr schließen, weil so etwas ziemlich teuer ist, ca. 6 Million nämlich.

    Die Zeche bezahlen die Mitarbeiter in den Märkten. Was nutzt das bisschen Abfindung, wenn du danach keine Arbeit mehr kriegst. Die Zeugnisse sind hundsmiserabel, codiert und unwahr. Dem BR sollte auch niemand vertrauen.

    Das Management ist einfach nur strunzdumm, kriegt den Hals nicht voll und weiß nicht, wer oder was sie sein wollen b.z.w. real,- sein soll.
    Die guten Leute haben schon 2002 das Schiff verlassen, danach kam nur noch überbezahlter Schrott mit dicken Autos, schwarzen Anzügen und dem Hirn einer Walnuss.

    Über das real-Radio wurden die Mitarbeiter jahrelang mit aggressiver Werbung und dem ewig gleichen Gedudel drangsaliert. Die Kunden blieben immer mehr weg, Kundengespräche waren bei dem Geschepper nicht mehr möglich und freiwillig tut sich das keiner an, außer ein paar Hardcores.

    Neukunden waren geschockt und kamen nie mehr wieder. Märkte mit 300 Mitarbeiter wurden auf 120 zusammengeschrumpft. Davon hatte die Hälfte schon innerlich gekündigt. Arbeiten für drei, wer hält das schon lange durch?
    Niemand!

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