Das Selbstscannen ist im deutschen Lebensmitteleinzelhandel angekommen wie Friedrich Merz im Kanzleramt: relativ spät, eigentlich hat keiner mehr dran geglaubt, dass es überhaupt noch so weit kommt, aber jetzt lässt es sich einfach nicht mehr rückgängig machen.
Im Gegensatz zum amtierenden Bundeskanzler scheinen manche Handelshäuser allerdings eine konkrete Vorstellung davon zu haben, wie sie in die Zukunft steuern wollen. Und das könnte mancherorts geradezu formatprägende Ausmaße haben. Bei Lidl und Kaufland zum Beispiel, den Terrific Two des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.
Zumindest lässt sich nirgendwo sonst in der Gegenwart so gut beobachten, wie der Discount-Einkauf von morgen aussehen wird.
Großformat-Bildschirme und LED-Statusleuchten
Vor zwei Tagen teilte Kaufland mit, dass sämtliche deutschen Filialen SB-Kassen und mobiles Scannen mit K-Scan bekommen sollen. Allein in diesem Jahr sei der Einbau der Technologie in 220 weiteren Märkten geplant – vier pro Woche. Nach Abschluss des Rollouts will Kaufland insgesamt 8.000 Geräte im Einsatz haben, bis zu zwölf davon pro Standort.
In Filialen, die bereits ausgerüstet sind, nutzen laut Kaufland bereits rund 40 Prozent der Kund:innen den Self-Checkout.



Für den angekündigten Ausbau kommen SCO-Terminals zum Einsatz, die sich teilweise deutlich von den bisherigen Modellen unterscheiden. Die von Kaufland gezeigten Geräte haben massive, anthrazitfarbene Displaysäulen, hochkant montierte Großformat-Bildschirme und grüne LED-Statusleuchten. Auf Supermarktblog-Anfrage erklärt ein Unternehmenssprecher:
„[B]ei den abgebildeten Kassenmodellen handelt es sich um eine Eigenentwicklung. Auf diese setzen wir in der Regel bei allen Neuinstallationen. Mit den Displays im Hochformat schaffen wir dabei eine noch intuitivere Bedienung für unsere Kunden, denen dieses Format durch das Smartphone sehr vertraut ist.“
Die Deluxe-Version der SB-Kasse
Das alleine wäre schon beachtenswert. Hinzu kommt aber, dass das Schwesterunternehmen Lidl mit einer Variante experimentiert, die der von Kaufland verblüffend ähnlich sieht. Und zwar nicht auf der Großfläche – sondern auch in zentralen Stadtlagen.
Im Berliner Nordosten hat Lidl zuletzt eine City-Filiale eröffnet, deren Kassenzone kaum noch etwas mit dem zu tun hat, was man über viele Jahre vom Discount gewohnt war.
Zwei Bedienkassen sind dort nur noch schmuckhaft an den Rand gesetzt. Der Hauptlauf führt stattdessen in eine Zone, in der bis zu zwölf Kund:innen gleichzeitig selbst scannen können. Wer bezahlt hat, nutzt wie gewohnt einen Code auf seinem Bon oder in der Lidl-Plus-App, um durch das gläserne Auslasstor zu kommen.
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Auch hier stehen massive Terminals mit Statusleuchte und Overhead-Display – quasi die Deluxe-Version der SB-Kasse im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, gegen die etwa die von Netto (ohne Hund) aktuell forcierte Lösung (siehe Supermarktblog) eher wie die Gut-&-Günstig-Version wirkt.

Im Hauptlauf zur SB-Kassenzone
Die tresenhohen Geräte lassen Kund:innen ausreichend Platz, um den Bezahlprozess mit Einkaufskorb oder Einkaufswagen zu starten. Impulsware – Schokoriegel, Snackwurst, Überraschungseier – ist zwischen den Kassen positioniert: gut sichtbar, aber ohne zu stören. Aus den Fächern unterhalb des Tisches lassen sich Papiertüten und Stoffbeutel entnehmen.
Während bei Kaufland neben dem Scan-Feld perforierte Gitterablagen montiert sind, auf denen gescannte Ware zwischengelagert (und im Zweifel kontrollgewogen) werden kann, ist die Ablagefläche bei Lidl als durchgehender Tisch gestaltet.
Bezahlt wird ausschließlich per Karte; eine Bargeld-Option war auf dem Screen bei meinem Besuch zwar sichtbar, aber wegen fehlender Bargeld-Module ausgegraut. Wer Münzen und Scheine loswerden will, muss an den schmalen Kassentresen der Aufsichtskraft – und im Zweifel warten.


Bei meinen bisherigen Besuchen war ausschließlich die SB-Kassenzone geöffnet, keine der Bedienkassen mit Band. Zu Stoßzeiten wird die Kassenaufsicht durch Security-Personal unterstützt, das auch dafür zuständig ist, bei Bedarf die zweite Hälfte der SB-Zone freizugeben.
So viel Platz auf dem Screen
Das auffälligste Element der neuen Geräte-Generation ist bei beiden Vertriebslinien der erwähnte Touchscreen, der nun mehr als doppelt so groß ist wie bisher. Das eigentliche Bedienfeld – gescannte Artikel, Schaltflächen, Preise – bleibt dabei gleich, nimmt dabei aber nur die untere Hälfte des Bildschirms ein.
Für die Nutzung der verbleibenden Fläche gibt es schon jetzt verschiedenen Lösungen:
- Lidl füllt sie durchgehend mit einem Live-Bild der Videokamera, die am oberen Ende direkt in die Displaysäule eingelassen ist, unterhalb der grünen Statusleuchte. Die Bewegungen der Kund:innen am Scan-Feld werden großformatig angezeigt. Deutlicher kann man eine Maßnahme zur Diebstahlprävention kaum in Szene setzen.
- Auf den Kaufland-Pressebildern zeigt der obere Bildschirmbereich hingegen Werbung für das hauseigene Loyalty-Programm Kaufland Card XTRA – inklusive des blauen Maskottchens und der Aufforderung zur Registrierung. Möglich wäre aber auch, dass das für die Fotos angepasst wurde – auch die Kaufland-Displaysäulen scheinen eine eingebaute Kamera zu haben.


Beide Varianten deuten jedenfalls in dieselbe Richtung: Die zusätzliche Bildschirmfläche ist da, um bespielt zu werden – möglicherweise auch abhängig von der jeweils aktuellen Nutzungssituation innerhalb des Bezahlprozesses.
… und morgen dann: Werbung?
Wenn heute Kamerabild und Loyalty-Werbung dort laufen, könnten morgen genauso Promotions, Gewinnspiel-Aktionen oder Werbung von Markenartiklern erscheinen.
Das Thema Retail Media hat in den vergangenen Monaten im deutschen Handel schließlich kontinuierlich an Bedeutung gewonnen: Händler nutzen die Flächen in ihren Märkten, um Kund:innen Werbung für Produkte anzuzeigen, die sie an Ort und Stelle direkt kaufen können. Naheliegend ist, dafür auch Bildschirme einzusetzen, auf die Kund:innen ohnehin schauen. Auch am Self-Checkout zum Beispiel.
Ursprünglich gab es in der gruppeneigenen Schwarz Media den Plan, Lösungen für Werbekampagnen in Filialen, Online-Shops, Apps und digitalen Kanälen vertriebskanalübergreifend zu verkaufen. Die Zuständigkeit wurde im Herbst 2024 direkt auf Lidl und Kaufland übertragen.
Europaweite Standardisierung?
Bei Lidl schien man sich in Sachen In-Store-Media zuletzt eher auf Schweizer Filialen zu konzentrieren. Kaufland war – schon, um den eigenen Online-Marktplatz zu bespielen – etwas klarer aufgestellt. Und hat am gestrigen Mittwoch bekannt gegeben, eine eigene Plattform für Retail Media zu starten, „um Kundinnen und Kunden mit datenbasierter Werbung zu erreichen“; auf Bildschirmen im Laden, im digitalen Prospekt, in der eigenen App – mit „Kaufland Interact“.
Auf Supermarktblog-Anfrage, ob auch die neuen Hochformat-Displays für werbliche Inhalte genutzt werden sollen, wollte sich ein Unternehmenssprecher nicht äußern. In der Pressemitteilung zu Kaufland Interact heißt es aber, „in den kommenden Monaten“ würden „neue Formate im Instore-Marketing getestet“.
Kaufland äußert sich auch nicht dazu, ob sich sich die Vertriebslinien innerhalb der Schwarz-Gruppe bei ihrer SCO-Strategie inzwischen abstimmen – etwa für die Auswahl der Hardware, die eingesetzte Software oder für einen gemeinsamen Beschaffungsrahmen. Denn Kaufland und Lidl, die in Sachen Self-Checkout lange auf unterschiedliche Strategien und Ausbau-Tempi gesetzt haben, scheinen sich strategisch ein Stück weit anzunähern.
Fakt ist, dass die größeren SCO-Bildschirme nicht nur in deutschen Filialen zum Einsatz kommen: Bei Lidl sind sie mindestens auch in polnischen Märkten zu sehen. Eine europaweite Standardisierung läge nach den vielen Individual-Tests nahe.
Der Self-Checkout als Hauptkanal
Was sich abzeichnet, ist in jedem Fall mehr als ein Geräte-Update. Kauflands Ankündigung, in allen deutschen Filialen auf 8.000 SB-Kassen zu kommen, ist ein Infrastrukturprojekt. Lidls zwölffache Bestückung einer Innenstadtfiliale, in der die Bedienkasse zur Randerscheinung wird, ist ein Statement.


Beides zusammen wirkt wie ein Bekenntnis dazu, dass das Selbstscannen im Discount funktioniert – nicht nur als Nischenlösung für den schnellen Snack-Einkauf, sondern perspektivisch wohl auch als Hauptkanal. Auf der großen Fläche, wo die Kund:innen ihren Wocheneinkauf erledigen, genauso wie mitten in der Stadt. (Kaufland beteuert, weiterhin Bedienkassen offen zu halten – die Frage ist halt: wieviele.)
Vor allem ist es eine Wette darauf, die Risiken – allen voran die erhöhte Diebstahlfrequenz – mit Hilfe der heute zur Verfügung stehenden Technologie so weit in den Griff kriegen zu können, dass man unterm Strich nicht schlechter dasteht als bisher. Zumal die jetzige Lösung genauso viel Platz braucht, zu Stoßzeiten aber deutlich unflexibler, personalintensiver – und möglicherweise teurer ist.
Technologieführerschaft an der Kasse
Und während sich zumindest Lidl noch werbewirksam mit dem Hauptkonkurrenten Aldi darum streitet, wer beim Sortiment nun „Preisführer“ sein darf, gibt’s über die Technologieführerschaft am Checkout schon gar keine Diskussion mehr.
Kaufland und Lidl haben das neue Normal in der Kassenzone für sich definiert. Wenn das funktioniert wie geplant, werden die anderen automatisch nachziehen. Und zwar schneller als Friedrich Merz „zweckentfremdetes Sondervermögen“ buchstabieren kann.
- Nur mit App: Netto (ohne Hund) testet den Self-Checkout als Stammkund:innen-Kasse
- Diebstahl-Prävention: dm testet Kameraüberwachung an SB-Kassen
- Für mehr Selbstscanner: Wie Lidl seinen Läden eine zweite Kassenzone spendiert
- Self-Checkout im Discount: Vorbereitungen aufs schleichende Ende der Bedienkasse?
- SB-Kassen: Schleichender Abschied von der Kontrollwaage
- Lidl bestätigt: Alle SB-Kassen-Filialen erhalten künftig Auslassschranken
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präsentiert


Die Selbstpiepskassen des hiesigen Kauflands sind der Grund, warum ich diesen Laden nicht mehr betrete. Die Kontrollwaagen sind wirklich einfach nur schlecht. Es funktioniert einfach nicht, dass ich Sachen direkt in meine Tasche einräume, egal was ich drücke. Ablauf ist also Zeugs aus dem Wagen piepsen, auf der Waage ablegen, so lange wiederholen bis Wagen leer und Waage voll ist und dann nochmal JEDES EINZELNE TEIL erneut in die Hand nehmen. Und natürlich sind da selbst zu Stoßzeiten nur 2 Kassen besetzt mit Schlangen bis zum sonstewo. Mir ist bewusst, dass Händler etwas gegen „Inventurdifferenzen“ geiler Euphemismus für Diebstahl) tun müssen aber wenn das auf dem Rücken der ehrlichen Kunden geschieht geh ich halt woanders hin.
Und zum letzten Absatz, die Selbstpiepskassen beim hiesigen Aldi funktionieren da deutlich angenehmer, piepsen, einpacken und ich muss nichtmal den doofen Zettel bis zum Mülleimer tragen um raus zu kommen.
@Dietrich: Ja, der Ablauf bei Kaufland ist eine echte Zumutung – vor allem bei größeren Einkäufen. Lidl wiegt (bei dem abgebildeten Modell) scheinbar nicht, ich kann nicht sagen, ob stattdessen eine KI-Erfassung zur Kontrolle läuft.
Kaufland krankt bei uns auch an 2 Hauptkrankheiten
1. Überempfindliche Kontrollwaagen. Selbst leichte Verschiebungen im Warenstapel (ohne neue Ware) führen zu Problemen.
2. Sehr lange Verarbeitungszeit, bis das System den Artikel anzeigt und bereit ist, den nächsten Artikel zu scannen.
Allerdings funktioniert bei Kaufland das, was bei Lidl und Aldi bei uns in der Gegend nicht funktioniert: Das immer jemand da ist, der einem extrem zeitnah hilft. Das stärkt die Systemakzeptanz meiner Beobachtung nach deutlich.
Der „Retail Optimiser“ hat über den SB-Kassen-Rollout Kauflands ebenfalls geschrieben:
https://retail-optimiser.de/kaufland-fuehrt-mit-itab-self-checkouts-in-allen-deutschen-filialen-ein/
Laut diesem „Retail Optimiser“-Artikel setzt Kaufland bei den neuen Terminals weiterhin auf die Kontrollwaage.
Das ist gerade bei größeren Einkäufen gewöhnungsbedürftig. Aber wer wie ich regelmäßig an die Kaufland-SB-Kasse geht – mein Stamm-Kaufland im Elbepark Dresden hat seit Juni 2020 SB-Kassen – gewöhnt sich dran und lernt die Kunst des „SB-Kassen-Tetris“, also dem Stapeln der Waren so auf die Waage, dass möglichst viel drauf passt. Durchaus vorteilhaft ist es, dass die SB-Kassen in der Zeit entstanden, wo Kaufland besonders große Ablageflächen verbaut hat – frühere SB-Kassen haben kleinere Ablageflächen, weil sie eher für Kleineinkäufe vorgesehen waren (und man für „normale“ Einkäufe noch die „klassische“ Bandkasse vorgesehen hat), spätere SB-Kassen haben kleinere Ablageflächen, weil man schon die mobilen Handscanner im Sinn hatte. Nervig ist da nur noch, wenn die Waage das Artikelgewicht nicht akzeptiert und die Aufsicht intervenieren muss.
Mit der dieswöchigen Meldung hat Kaufland das „SB-Kassen-Tetris“ zum Auslaufmodell erklärt – die mobilen Handscanner sollen ja jetzt flächendeckend kommen. Damit ist das stationäre Scannen an der SB-Kasse künftig Kleineinkäufen und XTRA-Verweigerern vorbehalten – für alle Warenkörbe, die größer sind als 7 Artikel, sind eindeutig die Handscanner praktischer. Und für max. 7 Artikel sind die Nachteile der Kontrollwaage weniger störend – weil man nicht in den „Ermüdungsbereich“ kommt, und weil die Wahrscheinlichkeit, heute einen Waagenfehler zu bekommen, geringer ist (wenn jeder 70. Artikel nicht akzeptiert wird, ist das bei einem 35-Artikel-Einkauf jeder zweite Einkauf, bei einem 7-Artikel-Einkauf aber jeder zehnte Einkauf). Dass der XTRA-Verweigerer zum Überdenken seiner Verweigerung gebracht wird, hält Kaufland wahrscheinlich für einen willkommenen Nebeneffekt.
Wobei: Das mit dem Ende des „SB-Kassen-Tetris“ dauert anscheinend noch ein bisschen. Denn ich beobachte, dass aktuell Kaufländer Handscanner erhalten, die bislang noch gar nicht mit SB-Kassen ausgestattet waren. Bei vier Kaufländern pro Woche braucht man rechnerisch bis Ende Juli 2028 dafür. Weiß nicht, ob die bestehenden SB-Kassen-Kaufländer „zwischendurch“ oder erst danach (also in der zweiten Hälfte von 2028) mit den Handscannern ausgestattet werden.
„der nun mehr als doppelt so groß ist wie bisher“ ➡️ als bisher
@SCNR: „Doppelt so groß wie“ ist korrekt – das ist eine Vergleichskonstruktion mit „so … wie“. „Als“ stünde nur nach einem Komparativ: „größer als bisher“. Das „mehr als“ bezieht sich hier auf „doppelt“, nicht auf den Vergleich selbst.
Auf jeden Fall eine interessante Werbefläche zum Erreichen von Menschen mit geringer Impulskontrolle (oder Hunger 😉 ), inbesondere, wenn man die Produkte dann noch an der Kasse in Greifweite stellt. Man stelle sich vor: „Jetzt ein Snickers“, Bilder von über Erdnüsse fließendem Karamell, genussvolles Zubeißen, 10 cm daneben das Impuls-Display mit den Snickers. Gemein. Aber interessant.
Ikea hat so ein ähnliches Konzept bei ihren SB-Kassen: Am Ende des Scannens, vor dem Bezahlen, werden Produkte wie Hotdogs etc vorgeschlagen, die man dann gleich mit bezahlen kann und 30 Sekunden später am Tresen abholen kann.
Auch Museen verwenden direktes Upselling an SB-Automaten. Man kann zb 3D-Simulatoren dazu buchen.
Gut möglich, das man in einiger Zeit beim Kaufland an der SB-Kasse gleich die Leberkäsesemmel vom Metzger gegenüber mit bestellen kann oder beim Lidl ein Disney-Plus-Abo. Die Möglichkeiten sind fast endlos…
Derzeit sind Handscanner in 742 Kaufland-Filialen, davon 159 deutschen, zu finden:
• Baden-Württemberg (32): Bad Dürrheim, Bad Saulgau, Buchen, Edingen-Neckarhausen, Eppingen, Ettenheim, Fellbach, 2× Freiburg, Geislingen an der Steige, Hechingen Gammertinger Str., Ilsfeld, Jettingen, Karlsruhe-Beiertheim-Bulach, Karlsruhe-Oststadt, Konstanz-Petershausen, Offenburg Marlener Str., Rheinfelden, Rottweil, Schorndorf, Singen (Hohentwiel), Sinsheim, Stuttgart-Bad Cannstatt, Stuttgart-Vaihingen, 2× Tuttlingen, Uhingen, Villingen-Schwenningen, Waiblingen, Waldshut-Tiengen, Weingarten Franz-Beer-Str., Zimmern ob Rottweil
• Bayern (34): Amberg, Bad Aibling, Bad Kissingen, Bad Neustadt a.d.Saale, Bamberg, Bayreuth, Donauwörth, 2× Erlangen, Freilassing, Geretsried, Höchstadt, Landsberg am Lech, Lichtenfels, München-Berg am Laim, München-Moosach, Naila, Neu-Ulm, 4× Nürnberg, Oberasbach, Pegnitz, Pfaffenhofen J.-Fraunhofer-Str., Regensburg-Innenstadt, Roth, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Vilshofen an der Donau, Weiden in der Oberpfalz, Weißenburg, Wendelstein, Würzburg-Grombühl
• Berlin (1): Spandau Pichelswerderstr.
• Brandenburg (8): Brandenburg Beetzsee Center, Cottbus-Schmellwitz, Eisenhüttenstadt, Lübbenau, Luckenwalde, Rathenow Milower Landstr., Schwedt, Zossen
• Bremen (1): Bremerhaven-Lehe
• Hamburg (0): Keine
• Hessen (9): Dreieich, 2× Frankfurt am Main, Hanau, Kassel, Limburg, Schwalmstadt, Wetzlar, Wiesbaden
• Mecklenburg-Vorpommern (3): Bentwisch, 2× Rostock
• Niedersachsen (8): Braunschweig-Stöckheim, Cuxhaven, Garbsen, Goslar, Göttingen-Weende, Meppen, Osnabrück-Schinkel, Uelzen
• Nordrhein-Westfalen (25): Bedburg, Bielefeld-Innenstadt, Bochum-Langendreer, Dortmund-Oespel, Essen-Altendorf, Geldern, Halver, Hamm-Bockum-Hövel, Hamm-Mitte Wilhelmstr., Heiligenhaus, Iserlohn Raiffeisenstr., Krefeld, Langenfeld (Rheinland), Marl Marler Stern, Menden-Schwitten, Mönchengladbach-Eicken, Mönchengladbach-Rheydt, Neuss-Weißenberg, Paderborn-Kernstadt Südring, Siegburg, Siegen, Wesel, Witten-Annen, Wuppertal-Vohwinkel, Würselen
• Rheinland-Pfalz (14): Alzey, Bad Kreuznach, Haßloch, Hermeskeil, Ingelheim, Kirchen, Landau in der Pfalz, Landstuhl, Ludwigshafen, Mainz-Bretzenheim, Mülheim-Kärlich, Oppenheim, Pirmasens-Fehrbach, Worms Schönauer Str.
• Saarland (4): Homburg, Riegelsberg, Saarbrücken, St. Ingbert
• Sachsen (10): Aue, Burgstädt, Chemnitz-Kappel, Dresden-Kleinpestitz, Dresden-Nickern, Dresden-Striesen, Heidenau, Löbau, Meißen Elbe Center, Rodewisch
• Sachsen-Anhalt (4): Halle (Saale) HEP, Landsberg-Peißen, Weißenfels Max-Planck-Str., Zerbst
• Schleswig-Holstein (4): Flensburg, Heide, Henstedt-Ulzburg, Schwentinental
• Thüringen (2): Bad Salzungen, Schleiz
• 🇵🇱 Polen (261): Alle (kein App-Scanning in Gdańsk-Chełm)
• 🇨🇿 Tschechien (148): Alle (allerdings noch 50 Filialen mit App-only-Scanning)
• 🇸🇰 Slowakei (75): Alle außer 13 (Bardejov, Čadca, Detva, Dubnica nad Váhom, Lučenec, Nové Zámky, 2× Prievidza, Svidník, Tvrdošín, Veľký Krtíš, Veľký Meder, Zlaté Moravce)
• 🇷🇴 Rumänien (67)
• 🇧🇬 Bulgarien (23): 20× Sofia, Varna-Briz, Veliko Tarnovo, Vraza-Holiday Park
• 🇭🇷 Kroatien (9): 2× Osijek, Pula, 2× Split, Zadar-Višnjik, Zagreb-Barutanski jarak, Zagreb-Lučko, Zagreb-Sredisce
• 🇲🇩 Moldau (0): Keine
Bei folgenden 359 Kaufländern, davon 151 in Deutschland, gibt es SB-Kassen, aber keine Handscanner:
• Baden-Württemberg (20): Aalen, Biberach an der Riß, Bietigheim-Bissingen Talstr., Bühl Güterstr., Ellwangen, Esslingen am Neckar, Friedrichshafen Stockerh., Heidelberg-Pfaffengrund, Heilbronn Olgastr., Heilbronn Stuttgarter Str., Künzelsau, Mannheim, Metzingen, Neckarsulm, Nürtingen, Ostfildern, Pfullingen, Rastatt, Stuttgart-Mühlhausen, Tübingen
• Bayern (13): Aschaffenburg, Augsburg-Herrenbach, Augsburg-Lechhausen EGM, Cham, Dingolfing, Erding, Hallstadt, Königsbrunn, München-Milbertshofen-Am Hart, München-Neuperlach, München-Schwabing-Freimann, Peißenberg, Weilheim i.OB
• Berlin (17): Adlershof, Alt-Hohenschönhaus., Biesdorf, Brunnenstr., Gropiusstadt, Haselhorst, Heinersdorf, Lichtenberg, Mitte, Moabit, 2× Neukölln, Niederschöneweide, Pankow, Residenzstr., Rummelsburg, Tempelhof
• Brandenburg (13): Brandenburg EKZ Wust, Dallgow-Döberitz, Eiche, Forst, Frankfurt (Oder) Josef-Gesing-Str., Hennigsdorf, Königs Wusterhausen, Linthe, Neuruppin, Potsdam-Innenstadt, Potsdam-Waldstadt, Strausberg, Wildau
• Bremen (1): Bremen-Sebaldsbrück
• Hamburg (5): Altona Lurup-Center, Bramfeld, Farmsen, Langenhorn, St. Georg
• Hessen (4): Dieburg, Michelstadt, Rödermark, Weiterstadt
• Mecklenburg-Vorpommern (0): Keine
• Niedersachsen (12): Braunschweig-Nordstadt, Bückeburg, Celle, Cloppenburg, Göttingen-Innenstadt, Hameln, Hannover-Bornum, Hannover-Mitte, Hildesheim, Isernhagen, Stuhr, Wolfsburg
• Nordrhein-Westfalen (22): Bielefeld-Sieker, Bonn, 2× Detmold, 2× Düsseldorf, Grevenbroich, Gütersloh, Herford, Kerpen, Kleve Flutstr., Köln-Ehrenfeld, Köln-Kalk, Lengerich, Leverkusen, Lippstadt-Kernst. Bökenförder Str., Mönchengladbach-Pesch, 2× Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Rheda-Wiedenbrück, Wülfrath
• Rheinland-Pfalz (4): Frankenthal, Kaiserslautern, Trier Alleen Center, Westerburg
• Saarland (1): Lebach
• Sachsen (15): Chemnitz-Hilbersdorf, Chemnitz-Hutholz, Dippoldiswalde, Dresden-Kaditz, Freiberg Bebelplatz, 2× Glauchau, Großpösna, Leipzig-Altlindenau, Leipzig-Möckern, Leipzig-Paunsdorf, Leipzig-Reudnitz, Leipzig-Schönau, Meerane, Zschopau
• Sachsen-Anhalt (10): Aschersleben, Dessau-Roßlau Mildensee, Gardelegen, Halle (Saale)-Neustadt, Magdeburg-Neue Neustadt, Magdeburg City Carré, Oschersleben, Sangerhausen, 2× Staßfurt
• Schleswig-Holstein (3): Bad Oldesloe, Itzehoe, Oststeinbek
• Thüringen (11): Altenburg Kauernd. Allee, Eisenach Bahnhofstr., Erfurt-Gispersleben, Gera-Stadtmitte, Gotha, Ilmenau, Jena-Lobeda, Pößneck, Rudolstadt, Schmölln, Sonneberg
• 🇸🇰 Slowakei (13): Alle ohne K-Scan
• 🇷🇴 Rumänien (133): Alle ohne K-Scan, außer Gheorgheni und den Schnäppchenmärkten (București-Dragonul Rosu, Suceava-Egros)
• 🇧🇬 Bulgarien (67): Alle ohne K-Scan, außer Botevgrad, Dupniza, Pazardjik, Targovishte
• 🇭🇷 Kroatien (11): Ivanec, Karlovac, Porec, 2× Rijeka, Rovinj, Slavonski Brod, Zagreb-Peščenica Žitnjak, Zagreb-Ravnice, Zagreb-Studentski Grad, Zagreb-Zagrebacka
• 🇲🇩 Moldau (7): Alle außer Comrat und Ungheni
Da ich meist mit Bargeld zahle, bin ich mal gespannt, wie gut diese Möglichkeit mit eingebunden ist. Teilweise wird Barzahlung gar nicht angeboten.
Wenn möglich zahle ich lieber an einer intelligenten Kasse, sprich mit Mitarbeiter:in, denn das ist deutlich angenehmer. Aktuell erlebt: Ein Kollege von mir zahlte an der SCO-Kasse. Bis er das hinbekommen hat, hat die Kassiererin schon drei Kunden vor mir bedient. Der Kollege war letztendlich bisschen schneller, aber er klagte, dass alles viel zu kompliziert war. Derzeit konnte ich noch zwei Sätze mit der Kassiererin wechseln und fühlte mich bedeutend besser.
Fazit: Um SCO-Kassen kommt man teils nicht herum, aber Kassen mit Kassenpersonal bevorzuge ich bei Möglichkeit.
Wünsche denen die bei Kaufland mit den neuen Kassen zu tun haben, viel Erfolg damit. Bin mal gespannt, wann diese Kassen auch hier auftauchen.
Nur weil im Text „Werbung“ vorkommt:
Es ist leider nicht dein Thema, aber mich würde wahnsinnig interessieren, wie groß die Beteiligung an den in fast allen Handzetteln der letzten Wochen angepriesenen Gewinnspiele für WM-Tickets wohl ist? Da dürften die Veranstalter doch diesmal eine einigermaßen große Enttäuschung erleben.
Es gab doch mal das 5-Euro-bei-zu-langem-Kassen-Anstehen-Versprechen, haben die das noch? Ist das überhaupt machbar bei „sanftem“ Druck zu SB-Kassen? Fragen über Fragen….
Heute erst wieder -nach langer Diskussion und Geschäftsführung anrufen lassen- 2,50€ im Kaufland Bielefeld-Teutoburger Strasse kassiert. Gibt’s noch, wird gerne abgelehnt, aber nicht mit mir. Geht übrigens auch 2x pro Einkauf, da es auch an den Bedientheken gilt (die ja nie besetzt sind, zumindest hier in der Gegend).
War das nicht bei Lidl der Fünfercode für den Onlineshop (d.h. VK-frei) , wenn irgendwelches Aktions-Nonfood nicht am Standort vorrätig war und bei Kaufland der Zwofünfzig-Filialkupon bei Kassenwartezeit ab fünf Minuten (und „nicht allen geöffneten Kassen“ und bei Personal, das den auch ohne Supportanfrage rausrückt)?
@Flossensauger: Danke schön, gut zu wissen, dann schaue ich morgen mal auf die Uhr; die Kassenbesetzung hat hier in Düsseldorf nämlich auch ganz schön abgenommen. (Aber die Banner, auf denen die Gutscheine angepriesen wurden, sind mal mindestens arg unsichtbar geworden im Vergleich zu früher™…)
Kaufland hat in der Filiale im Elbepark Dresden in der SB-Kassenzone neuerdings einen riesigen Bildschirm mit Live-Kamerabild hängen, auf dem man die gesamte SB-Kassenzone überblicken kann.
Das bedeutet, Kaufland braucht nicht unbedingt die „neuen“ SB-Kassen mit Hochkantbildschirm, um Kunden das Gefühl zu geben, überwacht zu werden.
Ich finde die Lösung mit dem Riesenbildschirm ehrlich gesagt besonders unangenehm. Ich fühle mich jetzt wie auf dem Präsentierteller. Statt Privatsphäre können mir alle anderen Kunden zusehen, wie ich meine Waren scanne. Beschwerde an Kaufland ist raus.
Dass man „neue“ Dinge in bestehende SB-Kassenzonen hängt, deutet darauf hin, dass man bestehende SB-Kassenzonen wohl erst einmal so lässt und nicht auf den „neuen“ Kaufland-Standard umbaut. Die werden den Bildschirm sicher nicht in ein paar Monaten wieder rausreißen.