Das Supermarktblog wünscht allen Leser:innen frohe Festtage und ein gesundes 2021

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Inhalt:

Corona hat nicht nur den Einkauf im Supermarkt, sondern auch dieses Blog ziemlich durcheinander gewirbelt. Auf ein erfreulicheres 2021!

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War das wieder ein Jahr!“ – so steht’s hier sonst immer kurz vor den Feiertagen zu Beginn des Blogposts, der Sie, werte Leser:innen, in die wohlverdiente Ruhepause zwischen den Jahren verabschiedet. 2020 ist es ein Lockdown, der für deutlich mehr Ruhe sorgen wird als das vielen von uns lieb ist – und so manches von dem, was wir sonst zu dieser Zeit des Jahres gewöhnt sind, unmöglich macht.

Ich erspare Ihnen an dieser Stelle größere Rückblicke auf ein Jahr, dem sowieso niemand eine Träne hinterher weinen wird – obwohl natürlich auch 2020 im Lebensmitteleinzelhandel wieder so einiges los war.

Corona hat nicht nur den Einkauf im Supermarkt, sondern zeitweise auch dieses Blog ziemlich durcheinander gewirbelt – und die gewohnte Berichterstattung über innovative Handelsformate aus dem Inland und europäischen Nachbarländern leider stark erschwert oder sogar unmöglich gemacht. (Zumindest mir fehlt diese Abwechslung sehr.)

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Zugleich haben Pandemie und Panikkäufe im Frühjahr bei vielen Kund:innen zu einer Veränderung des Einkaufsverhaltens geführt, die nicht nur vorübergehend sein könnte. Aus einer Selbstverständlichkeit – schnell im Supermarkt um die Ecke noch ein paar Besorgungen erledigen – ist vielerorts eine nervige Anstrengung geworden, die gut geplant sein will, um nicht vor, in oder um Läden herum unnötig Schlange stehen zu müssen und die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten.

Ich bin sehr gespannt, ob die Erfahrungen aus diesem Jahr den stationären Einkauf von Lebensmitteln wirklich nachhaltig beeinflussen werden. Und wie lange uns die komplizierter gewordenen Einkaufsregeln erhalten bleiben.

Die Standorte sind verteilt

Gleichzeitig zeichnet sich immer stärker ab, dass dieses Jahr der endgültige Durchbruch für den Erfolg des Online-Lebensmittelhandels gewesen sein könnte – auch wenn die Verschiebungen in vielen Auslandsmärkten deutlich sichtbarer waren als hierzulande. Das könnte sich weiter ändern, wenn im kommenden Jahr neue Wettbewerber starten (und bei bisherigen Anbietern die Ambition, Marktanteile zu erobern, zunimmt).

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Das ist auch deshalb von Bedeutung, weil die Standorte im stationären Lebensmitteleinzelhandel nach der Genehmigung der Übernahme zahlreicher Real-Märkte weitgehend verteilt sein dürften – und die Behäbigkeit der vier großen Anbieter zunimmt. Dass das Kartellamt gerade dafür gesorgt hat, einen Mittelständler wie Globus bei Real stärker zum Zuge kommen zu lassen (nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ sollen u.a. die „Markthallen“ in Krefeld und Braunschweig an Globus gehen), gibt zumindest etwas Hoffnung, der stationären Gleichförmigkeit entgegen zu wirken.

Denn grundlegende Innovationen – das hat 2020 wie kein anderes Jahr bewiesen – kommen nur in den seltensten Fällen aus großen Konzernen – und auch nicht aus ach so flexiblen Genossenschafts-Zusammenschlüssen, wenn die sich ihrer Marktanteile bereits weitgehend sicher sind und deshalb den Status quo nicht in Frage zu stellen bereit sind. Neues erhält oft erst dann eine Chance, wenn es gar nicht mehr anders zu gehen scheint, sobald äußere Zwänge dafür sorgen.

Und genau an diesem Punkt, scheint mir, steht der deutsche Lebensmitteleinzelhandel gerade.

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Tipps und Hinweise willkommen!

Die gute Nachricht: Auch hierzulande verändert sich manches zum Besseren; vorangetrieben vor allem von kleineren oder neuen Marktteilnehmern, die durch ihre Flexibilität eine echte Chance haben, Kund:innen für sich zu gewinnen, egal ob stationär oder online. (Also: wenn ihr Hauptinvestor nicht gerade wegen eines Haftbefehls untertauchen muss.)

Ich freue mich, wenn Sie auch im neuen Jahr wieder Lust darauf haben, diese Entwicklungen mit mir hier im Blog zu verfolgen, das ich – wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist – gerade einer kleinen Jahresendrenovierung unterzogen habe, um es zukunftsfit zu machen. (Für manche:n sind die Änderungen vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich ist alles da, was auch vorher funktioniert hat; die Liste mit den neusten Kommentaren ist z.B. in die aufklappbare Menüleiste rechts gerückt.)

Wenn Sie noch Verbesserungsvorschläge haben: gerne direkt in die Kommentare schreiben.

Jetzt erst mal vielen Dank fürs Mitlesen, Kommentieren und die stetigen Hinweise auf berichtenswerte Ereignisse aus der 2020 noch kurioseren Welt des Einkaufens! Tipps von Leser:innen sind regelmäßig Rechercheanstoß für Blogtexte und interessante Nachrichten. Wenn auch Ihnen etwas Besonderes, Neues, Ungewöhnliches beim Einkaufen auffällt, freue ich mich auch 2021 über Ihre E-Mail oder Ihre Kurznachricht!

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Dankeschön!

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an alle, die schon als Unterstützer:innen dabei sind! Auch dank Ihnen ist es möglich, dieses unabhängig von großen Verlagen erscheinende Projekt weiter aufrecht zu erhalten. 2021 wird es das Supermarktblog tatsächlich bereits zehn Jahre geben.

Zunächst wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie aber ein frohes Fest und – trotz allem – einen guten Start ins neue Jahr! Stehen Sie zwischen den Feiertagen nicht so lange an Kassen herum, erst recht nicht in der aktuellen Situation. Und bleiben Sie gesund!

Fotos: Supermarktblog
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1 Kommentar
  • Ihnen auch Alles Gute, viel Gesundheit, und etwas Entspannung ohne Langeweile in den nächsten Tagen! Und natürlich besten Dank für die vielen interessanten und gut geschriebenen Texte, die immer wieder frische Einblicke ermöglichen.
    Und sollte tatsächlich Globus die real-Markthalle Krefeld übernehmen, schmeiß ich ne Runde Konfetti 🙂

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